Zuckerfrei ins neue Jahr

Und nochmal, weil es so schön war

Nachdem ich mir dieses Jahr im November ja bereits eine zuckerfreie Zeit gegönnt habe und es mir damit wirklich gut ging, habe ich im Dezember mal wieder ein bißchen geschlemmt. Ich muss sagen, selbst in so kurzer Zeit kann man seinen Geschmackssin umschulen. Die ganzen Weihnachtsleckereien, die ich sonst so verschlungen habe, schmeckten mir plötzlich viel zu extrem. Auch meine geliebte heiße Schokolade ist irgendwie nicht mehr das, was sie mal war.

Vegane Weihnachtsschlemmerei

Die Eat Train Love Challenge

Viele von euch kennen bestimmt den Blog „Eat Train Love“. Die liebe Kristin führt jedes Jahr von Januar bis März ihre Jahreschallenge durch.  Die Challenge bezieht sich nicht nur auf die Ernährung, sondern ist ganzheitlich mit Sport und Persönlichkeitsentwicklung verbunden.

Im kommenden Januar steht alles unter dem Motto „Zuckerfrei und Clean“. Genau mein Ding. Ich habe bereits im letzten Jahr an der Challenge teilgenommen und es hat mir super gut getan. Zusammen mit einer so großen Community macht das ganze natürlich noch viel mehr Spaß.

Zuckerfrei ist dabei wie auch bei meiner letzten Challenge für jeden etwas anderes. Ich persönlich verzichte auf jeden Zucker, der nicht natürlich in ein Lebensmittel eingebunden ist. Also, Obst ist natürlich erlaubt, Marmelade auf dem Brötchen nicht.  Ich habe mir beim letzten Mal ein paar Rezepte überlegt, falls einen mal doch die Naschlust überkommt. Diese werdet ihr dann im Laufe des Monats hier finden.

Weitere Ziele

Ich möchte den Januar nicht zuckerfrei erleben,  sondern habe ich weiterhin auch vorgenommen, meinen Kaffeekonsum einzuschränken oder sogar mal für einen ganzen Monat einzustellen. Nicht unbedingt, weil ich Kaffee für super ungesund halte, sondern weil es für mich einfach so ein Gewohnheitsding geworden ist.

Zusätzlich mache ich wie auch im letzten Jahr eine Darmkur. Das heißt, ich nehme eine Darmreinigung ein, welche Flohsamen und Pflanzenteile mit Bitterstoffen enthält und so dem Darm sanft entschlackt. Dazu nehme ich ein probiotisches Präparat ein, um die gesunde Darmflora neu aufzubauen. Warum ein gesunder Darm wichtig ist und was das Immunsystem und das Körpergewicht damit zu tun haben, erkläre ich ein anderes Mal.

Auf die nächste zuckerfreie Runde, Jenny

Challenge und beichten

Einmal nicht aufgepasst

Nun sind wir ja schon ein paar Tage dabei, dem Zucker den Kampf anzusagen. Zeit für einen kleinen Challenge-Zwischenbericht:-)

Bis jetzt fällt es mir erstaunlich leicht, auf Zucker zu verzichten. Heute war tatsächlich ein Tag, an dem ich hier und da mal an etwas Süßes zwischendurch gedacht habe, aber ich habe es geschafft, dabei zu bleiben. Auch wenn mir mein Freund heute extra ein Schokocroissant mitgebracht hat: das musste er dann leider selber essen.

Nachdem ich heute morgen mein Vollkornbrötchen mit einem vegetarischen Tomatenaufstrich genossen hatte, kam ich leider erst danach auf die Idee, mal in die Zutatenliste zu schauen-und siehe da, es ist Zucker drin. Naja,einmal nicht aufgepasst und schon hat man gesündigt. Das zeigt einmal mehr, dass industrielle Nahrung einfach oft Zutaten enthält, mit denen man nicht einfach so rechnet.

Foto: unsplash.com

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Datteln und Bananen als Snacks

Zum Frühstück gab es in den letzten Tagen sowohl Müsli als auch Vollkornbrötchen mit Erdnussmuß und gematschter Banane. Aber zum Frühstück bin ich sowieso nicht unbedingt der Süß-Fan.

Meine kritische Zeit ist meist der Nachmittag, vor allem, wenn ich dann noch meinen heißgeliebten Kaffee vor mir stehen habe. Dafür habe ich mir einen Vorrat an Datteln, Nüssen und Kürbiskernen zugelegt. Und das klappt bisher super. Von den Datteln brauche ich meist auch nur eine oder zwei. Und wenn ich dann doch noch etwas brauche, gibt es eben ein paar Kerne oder Nüsse oder eben nochmal eine Banane.

Körperliche auswirkungen der Challenge

Ich hab oft von Leuten gelesen, dass sie bei Zuckerentzug unter Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen leiden. Also,bis jetzt konnte ich zum Glück keine negativen Auswirkungen feststellen. Im Gegenteil,ich habe das Gefühl, dass ich den Tag irgendwie besser durchstehe und durchgehend wacher als sonst bin.

Wie geht es euch bis jetzt mit der Challenge?Habt ihr Auswirkungen, sowohl positive als auch negative?Habt ihr Vorschläge oder Wünsche?Immer her damit:-) Und weiterhin viel Erfolg

Bis bald, Jenny

 

Bittersüße Fakten über Zucker

Morgen ist es soweit, der zuckerfreie November startet. Warum ich ausgerechnet den November gewählt habe? Naja,für viele von uns beginnt jetzt schon die Vorweihnachtszeit. Lebkuchen und Co. stehen bereits in den Regalen, die Temperaturen werden kälter und die Lust auf heiße Schokolade und andere Naschereien steigt. Um garnicht erst zu früh in Versuchung zu kommen, möchte ich für mich jetzt einen Nullpunkt setzen und spüren, wie es mir ohne Zucker geht. Und wenn es gut klappt und mir gut bekommt, kann ich diese neue Gewohnheit mit in den Dezember nehmen und auch die Weihnachtszeit zuckerfrei überstehen-soweit die Theorie;-)

Um euch meine Beweggründe für die Zuckerfrei-Challenge etwas näher zu bringen und euch schon im Vorfeld zu motivieren, mitzumachen und dabei zu bleiben, gibt es heute ein paar Fakten über Zucker.

Foto: unsplash

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Zucker macht süchtig

Zucker ist keine Droge wie beispielsweise Heroin. Aber man kann durchaus eine gewisse Sucht zum Zucker entwickeln. Dies liegt zum Einen an den Gewöhnungseffekt. Wenn man kleine Kinder an den Geschmack von Süßem gewöhnt, empfinden sie weniger süße Lebensmittel als fad. Jeder, der seinen Kaffee mit zwei Löffeln Zucker trinkt, kann mal ausprobieren, wie es mit nur einem oder einem halben Löffel schmeckt-es schmeckt kaum noch nach was.

Wenn du das Gefühl hast, Zucker zu brauchen und nicht davon loszukommen, kann eine Sucht vorliegen. Das eine ist Genuss, das andere zwanghaftes Verhalten. Diese Challenge ist eine gute Möglichkeit, um  herauszufinden, wie dein aktuelles Verhältnis zum Zucker ist und in welchen Situationen du das Gefühl hast, Zucker zu ‚brauchen‘.

Zucker aktiviert das belohnungszentrum

Da unsere Vorfahren jeden Tag auf Nahrungssuche gehen mussten, machte es Sinn, Nahrung mit der höchstmöglichen Energie (z.B. Früchte) zu sammeln. Unsere Vorfahren kannten das Nahrungsüberangebot von heute nicht-im Gegenteil. Um sich möglichst effizient zu ernähren, hat sich unser Körper etwas eigentlich ganz tolles ausgedacht: energiereiche Lebensmittel setzen beim Verzehr bestimmte Botenstoffe frei, die für Wohlbefinden sorgen. Eben damit wir genug Energie zu uns nehmen.

Leider ist es heutzutage eben so, dass wir von allem viel zu viel haben und essen. Unser Lebensmittelangebot hat sich schneller entwickelt als unsere Evolution. Wir fühlen uns trotzdem noch gut, wenn wir was Süßes essen. Nur leider sind diese süßen energiereichen Lebensmittel oft keine Früchte und Nüsse, sondern Schokolade und Chips.

Zucker macht dick

Da unsere Lebensmittel oft eben leider nicht mehr naturgetreu gegessen werden, sondern Zucker isoliert und stark konzentriert in unserem Essen vorkommt, steigt der Kaloriengehalt im Verhältnis zu wichtigen Nährstoffen, die in natürlicher Nahrung enthalten sind. Wir sprechen von einer geringen Nährstoffdichte bei hoher Energiedichte.

Kurz: wir nehmen zu viel Kalorien auf und werden dick. Zudem enthalten viele zuckerhaltigen Lebensmittel auch zuviel Fett, zum Beispiel Schokolade.

Zucker lässt die Leistungskurve abrupt absacken

Viele kennen die Situation in Prüfungen: irgendwann ist die Energie futsch und man braucht dringend etwas Süßes. Das liegt daran, dass das Gehirn jede Menge Zucker verbraucht. Für diesen Fall nehmen sich viele Traubenzucker mit in die Prüfung, weil dieser einen schnellen Nachschub an Energie verspricht. Für eine kurze Zeit stimmt das auch-wenn man mit der Energie noch gut durch die Prüfung kommt, dann kann man das gern so machen.

Aber: je schneller der Zucker ins Blut gelangt, desto schneller und heftiger kommt die Insulin-Polizei, um die Übeltäter dahin zu schicken, wo sie hingehören: in unsere körpereigenen Speicher. Bei isoliertem Zucker wie Traubenzucker schießt die Bauchspeicheldrüse gern über das Ziel hinaus, weil sie solche konzentrierten Zuckermengen aus der Natur nicht kennt. Was passiert? Der Blutzuckerspiegel geht in den Keller, wir haben wieder zu wenig Zucker im ‚Umlauf‘ und brauchen dringend wieder etwas Süßes. Bei zu geringem Blutzucker haben wir Heißhunger und fühlen und müde und unkonzentriert.

zucker ist nicht gleich zucker

Bei Zucker denken wir als erstes an das schneeweiße, kristalline Pulver, was wir so gern in unseren Kaffee oder Tee schütten. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Zweifachzucker, das heißt er ist zusammengesetzt aus zwei Einfachzuckern. Aus mehreren Einfachzuckern aufgebaut sind sogenannte Vielfachzucker, zum Beipiel Stärke.

Der Unterschied, der für uns wichtig ist, ist die ‚Abbaugeschwindigkeit‘ des jeweiligen Zuckers, auch Kohlenhydrat genannt. Je einfacher der Zucker, desto schneller kann er abgebaut bzw. direkt aufgenommen werden (hohe Insulinauschüttung). Je komplexer ein Zucker, desto länger dauert der Abbauprozess (langsames Ansteigen und anschließendes Sinken des Insulinspiegels).

Kurz: Zucker wie Stärke aus Kartoffeln oder Getreide sind langsamer, aber dafür länger verfügbar. Schnelle Zucker aus Süßigkeiten wirken schnell,  lassen den Körper aber auch schnell nach Nachschub verlangen. Daher: komplexe Zucker (Kohlenhydrate) bevorzugen.

zucker kann Krankheiten begünstigen

Dass Zucker Karies verursachen kann, haben die meisten schon im Kleinkindalter gelernt. Aber Zucker steht auch im Verdacht, andere Krankheiten zu verursachen oder zu begünstigen, wie Diabetes, Candida (Darmpilzerkrankung), Depressionen und sogar Krebs. Es gibt nicht für alle Erkrankungen auschlaggebende Studien in Verbindung mit Zucker. Aber schaden kann der Verzicht auf Zucker auf keinen Fall.

zucker ist oft versteckt

Dass Kuchen,Schokolade und Gummitierchen Zucker enthalten, ist den meisten von euch wohl klar. Aber wusstest du auch, dass deine Pizza, deine Grillsauce und sogar deine Chips Zucker enthalten können? Zucker kommt sehr oft in versteckter Form vor, besonders bei industriell gefertigter Nahrung. Darum lohnt es sich, möglichst viel selber zuzubereiten und ansonsten zumindest die Zutatenliste zu lesen. Dort steht allerdings nicht immer Zucker, sondern beispielsweise Maltodextrin, Saccharose oder andere Fremdwörter. Wenn man sich nicht genau damit auskennt, ist selber kochen auf jeden Fall die bessere Alternative.

 

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß bei der Challenge und würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Bis bald, Jenny

Operation Zuckerfrei

November-Challenge:Zuckerfrei

Zur Zeit bin ich leider am Kränkeln, aber das heißt, dass ich Zeit habe, eine neue Challenge vorzubereiten. Da ich selber eine kleine Naschkatze bin und eine Challenge natürlich auch eine Herausforderung für mich sein soll, geht es dieses Mal zuckerfrei durch den November. Schon lange reizt mich diese Herausforderung und ich habe es auch zwischendurch immer mal wieder geschafft, aber leider nie auf Dauer. Das zeigt mir, welchen Suchtcharakter Zucker sowohl psychisch als auch physisch hat.

Operation zuckerfrei

Operation zuckerfrei

 

Warum zuckerfrei?

Der Durchschnittsdeutsche nimmt täglich zuviel Zucker zu sich. Damit meine ich nicht Kohlenhydrate an sich, sondern isolierter, zugesetzter Zucker, der den Insulinspiegel ins Nirvana schießen lässt. Empfohlen werden nach DGE maximal 50g, bei den meisten sind es täglich 100g oder sogar mehr.

Dass Zucker schlecht für die Zähne ist, weiß nahezu jedes Kind. Dass Zucker aber schädlich für den gesamten Organismus ist, ist immernoch recht unbekannt. Zucker steht im Verdacht, Übergewicht zu verursachen und mit Blutdruckerkrankungen und sogar erhöhtem Cholesterin im Zusammenhang zu stehen. Sogar psychische Probleme wie Depressionen können durch die weiße Süßigkeit ausgelöst werden. Dazu kommt der Suchtfaktor: man gewöhnt sich an die Süße und braucht immer mehr.

Viele berichten auch über negative Auswirkungen auf die Haut durch Zucker-von Schuppenflechte bis Akne kann alles durch Zucker ausgelöst sein (natürlich gibt es auch andere mögliche Auslöser).

Um nun selber zu sehen, ob ich schon drin bin in der Zuckersucht, möchte ich eine Weile zuckerfrei leben.

Zuckerlastige vergangenheit

Ich persönlich bin quasi mit Zucker aufgewachsen. Es gab jeden Tag Süßigkeiten und süße Getränke. Ich trank lange Zeit jeden Tag 2 Liter Eistee ohne darüber nachzudenken, Limonaden-Fan war ich noch nie. Da ich als Kind oft allein zuhause war und mich daher selber versorgte, lagen im Kühlschrank für mich immer ein paar Milchschnitten oder Schokoriegel „falls ich Hunger bekam“. Ich kann meinen Eltern keine Schuld dafür geben, gerade mein Vater hatte selber eine sehr verquere Einstellung zum Essen und zur Ernährung („Das Kind braucht doch seine Süßigkeiten“).

Im beginnenden Teenageralter fühlte ich mich wie viele Mädchen in dem Alter nicht mehr wohl in meiner Haut und begann mich mehr mit Ernährung auseinander zu setzen. Es war ein verdammt langer und harter Weg mit vielen falschen Abzweigungen, aber darüber erzähle ich ein anderes Mal.

Jedenfalls habe ich bis heute meinen Zuckerkonsum stark einschränken können, bin jedoch nie ganz von den Süßigkeiten weg gekommen.

Nebenwirkungen

Ich habe nun schon öfter Erfahrungen von Leuten gelesen, die sich auf die zuckerfreie Reise machten und gerade zu Beginn unter gewissen Nebenwirkungen litten. Kopfschmerzen, Gereiztheit und Heißhunger sind nur ein paar. Ja, es wird sicher nicht einfach. Aber ich glaube, wenn ich den Dreh schaffe, fühle ich mich befreiter.

Wie läuft das Projekt zuckerfrei?

Ich werde den ganzen November (und vielleicht noch länger) auf Zucker verzichten. Nein, verzichten ist das falsche Wort: ich werde meinem Körper eine Pause vom Zucker gönnen. Damit sind isolierte Zucker gemeint. Obst ist weiterhin erlaubt und alles, wo natürlicherweise Zucker enthalten ist.

Da ich so gut wie keine Fertiggerichte esse, fallen viele Zuckerfallen schonmal weg. Viele würden sich wundern, wieviel Zucker in eigentlich herzhaften Gerichten steckt. Besonderes Augenmerk muss ich persönlich auf Brot legen, da ich Brot tatsächlich oft einfach blind einkaufe. Und sogar wenn man beim Bäcker direkt nachfragt, kommen oft falsche Antworten.

Tatsächlich sind es bei mir die offensichtlichen Süßigkeiten, auf die ich achten muss. Hier mal ein Keks, da mal ein Schokoriegel-da kommen Mengen zusammen. Und das meist auf Gewohnheit-und manchmal auch noch aus Hunger, was aber zum Glück mittlerweile selten vorkommt.

So, das erstmal zu meiner neuen Challenge. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, dabei zu sein:-)

Bis bald, Jenny

Fazit zur Plastikfrei-Challenge

Umdenken notwendig

Endlich komme ich dazu, mein Fazit zu meiner ersten Challenge abzugeben. Da ich in letzter Zeit viel mit Lernen und Prüfung beschäftigt war, habe ich mich zwar weiter mit dem plastikfreien Einkaufen beschäftigt, aber nichts dazu geschrieben.

Zuallererst:Plastikfrei einkaufen ist durchaus möglich, aber es muss ein Umdenken stattfinden. Man macht das nicht einfach mal eben so. Ich finde, es ist ähnlich wie meine Umstellung auf vegan-wenn man unvorbereitet und unorganisiert an die Sache rangeht, ist es um einiges schwerer als wenn man sich schon vorher etwas informiert hat.

Plastikfrei

Einkaufsmöglichkeiten

Als erste gute plastikfreie Einkaufsmöglichkeit fiel mir natürlich der gute, alte Wochenmarkt ein. Und tatsächlich kann ich dort alles bekommen, was ich brauche. Und auf Wunsch wird auch gerne auf die Plastiktüte verzichtet.

Als nächstes habe ich natürlich der Erföffnung des ersten verpackungsfreien Ladens in Bremen entgegengefiebert: Selfair. Wie ich schon berichtet habe, war ich überrascht von der Auswahl und es wird für mich weiterhin eine Möglichkeit bleiben, um plastikfrei einzukaufen.

Dass Starbucks mittlerweile Coffe to go ohne Müll unterstützt, ist eigentlich kein Geheimnis mehr: wer seinen eigenen To Go-Becher mitbringt, bekommt sein Getränk sogar günstiger. Auch Dean&David unterstützt abfallfreies Einkaufen: man kann dort eine wiederverwertbare Schüssel bekommen und wenn man sich damit sein Essen zum Mitnehmen einpacken lässt, bekommt man beim nächsten Salat eine Zutat geschenkt.

Plastikfreie Behälter

Zum Einen habe ich in der letzten Zeit ja generell viel in Gläsern gekauft. Diese habe ich ausgewaschen und aufbewahrt, damit ich sie für verschiende Dinge, wie selbstgemachter Brotaufstrich, wiederverwenden kann. Wenn man selber nicht soviel in Glasbehältern kauft oder bestimmte Größen braucht,kann man sich auch einfach Einweckgläser in verschiedenen Größen und Formen kaufen.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Brotbeutel, in dem man sowohl beim Bäcker sein Brot ohne weitere Plastiktüte kaufen kann als es auch darin aufbewahren kann. Ich bin dahingehend immernoch ganz verwirrt, wann die Bäcker angefangen haben, Brot in Plastik statt Papier zu packen, aber so oder so spart ein Brotbeutel Abfall ein.

Einen Einkaufskorb oder einen entsprechend großen Beutel sollte man immer dabei haben, falls es bei einem spontanen Einkauf mal keine plastikfreien Tüten gibt. Obwohl spontane Einkäufe plastikfrei zumindest am Anfang kaum möglich sind-wie gesagt, am Anfang sollte man ziemlich genau planen und vorbereiten:-)

Buchtipps

Im Laufe der Challenge bin ich auf zwei sehr interessante Bücher gestoßen: Besser leben ohne Plastik enthält viele wirklich gute Vorschläge für ein plastikfreies Leben und wie es einfach umzusetzen ist. Wenn man schon etwas fortgeschrittnener ist, dann kann man sich ruhig auch mal ans Selbermachen ranwagen und dafür gibt es dieses Buch: Natürlich,ökologisch,selbstgemacht. Zugegeben:hierfür braucht es schon etwas mehr Aufwand und Erfahrung, aber es macht unheimlich Spaß, seine Pflegeprodukte selber herzustellen. Und ganz nebenbei entschleunigt es den Alltag, weil man nicht mal eben schnell was kauft, sondern sich mit seinen Produkten bewusst auseinandersetzt und weiß, was drin ist.

Challenge Ankündigung

Da ich nun meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin erfolgreich abgeschlossen habe, soll es in meiner nächsten Challenge um Ernährung gehen. Wir nähern uns in großen Schritten der Weihnachtszeit mit ihren ganzen Schlemmereien und Süßigkeiten-man sieht es jetzt schon in den Supermärkten. Um sich einerseits nochmal den Konsumwahn vor Augen zu führen und sich andererseits etwas Gutes zu tun,lautet meine nächste Challenge, die im November stattfinden soll:

Ein Monat ohne Zucker

Was das genau für mich bedeutet und wie ich das gestalten will, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Lasst es euch gut gehen, Jenny

REWE Lieferservice-fast perfekt

Meine erste Lebensmittelbestellung bei rewe

Als ich das erste Mal vom REWE Lieferservice hörte, war ich von der Idee begeistert. Für ältere oder durch Krankheit ans Haus gefesselte Menschen gibt es so die Möglichkeit, frische Lebensmittel liefern zu lassen und trotzdem selber zu kochen. Aber auch Menschen wie ich, die oft von dem Überangebot und der Reizüberflutung im Supermarkt überwältigt sind, ist dies eine tolle Möglichkeit, einzukaufen. Außerdem spart es Zeit, die man für andere Dinge aufwenden kann.

Foto: livingslowly.de

Foto: livingslowly.de

Fast plastikfrei

Ich habe aufgrund meines Projektes „Plastikfrei einkaufen“ Lebensmittel gewählt, die normalerweise nicht in Plastik verpackt sind. Toll fand ich schonmal, dass die Lieferung in Papiertüten kam, da REWE ja keine Plastiktüten mehr verkauft. Leider wurde die Begeisterung getrübt, als ich die Gurken auspackte und diese extra in kleine Plastiktütchen eingewickelt waren. Auch die Romanasalat-Herzen und die Paprika waren unnötigerweise in Folie eingeschweißt. Ich persönlich finde es etwas unkonsequent, wenn man Plastik-Einkaufstüten verbannt, aber unter der Eigenmarke (REWE Beste Wahl) das Gemüse in Plastik verpackt.

Fast komplett

Nicht alles, was ich bestellt habe, war verfügbar. So habe ich zum Beispiel TK-Lachs bestellt und den gab es gerade nicht, was ich persönlich vollkommen in Ordnung finde-es muss nicht jederzeit alles verfügbar sein. Toll fand ich, dass man mir eine Alternative anbot, die ich allerdings ablehnte, denn mit Lachsstäbchen kann ich leider so garnichts anfangen. Naja, ansonsten wurden mir anstatt meiner bestellten Bio-Gurken konventionelle Gurken aus der Region angeboten, die ich dann aber doch annahm.

pünktlich und freundlich

Man wählt bei der Bestellung eine Zeitspanne, in der die Lieferung kommt. Die Lieferant kam pünktlich innerhalb des gewählten Zeitraums, so dass man sich darauf schonmal verlassen kann. Die Lieferant war sehr freundlich und hat sich Zeit für meine Fragen genommen. Er konnte auch Auskunft über die Auswahl allgemein und den Lieferservice geben. Dafür Daumen hoch:-)

Fazit Rewe lieferservice

Also, ich für meinen Teil würde gern wieder bestellen, aber für mich wäre schön, wenn REWE den Verpackungsmüll insgesamt reduzieren würde anstatt sich nur auf die Einkaufstüten zu versteifen. Wünschenswert wäre auch die Option der Barzahlung, denn aktuell kann man nur per PayPal,Kreditkarte oder Rechnung bezahlen. Obst und Gemüse waren frisch und einwandfrei. Super finde ich auch, dass bei fehlenden Artikeln Alternativen abgeboten werden. Insgesamt ein toller Service und seinem Umfang einzigartig. REWE hat da etwas tolles auf die Beine gestellt und ich hoffe, dass es diese Möglichkeit weiterhin geben wird.

Bis bald, Jenny

 

Plastikfrei einkaufen-der erste Tag

Nicht wirklich erfolgreich

Heute habe ich den ersten Tag plastikfrei eingekauft-oder es zumindest versucht. Denn das Experiment ist jetzt schon komplizierter als gedacht. Und dabei musste ich noch nichtmal viel einkaufen. Da mein gesundheitlich angeschlagener und daher leicht quengeliger Freund dabei war, konnte ich natürlich auch nicht viel rumfahren. So muss es wohl den Müttern unter uns gehen:-) Erstmal meine Ausbeute für heute:

Plastikfrei einkaufen

Experiment plastikfrei einkaufen

Nudeln-Plastikfrei fast unmöglich

Als erstes brauchte ich Bandnudeln. Sonst kaufe ich immer gern die grünen von der Edeka Eigenmarke. Aber da diese in einer Plastikfolie verpackt sind, habe ich die von Barilla mitgenommen. Diese sind leider teurer und naja, eben nicht grün:-) Generell waren wirlklich fast alle Nudeln in eine Plastikfolie eingeschweißt. Trotzdem habe ich Nudeln ohne Plastikverpackung gefunden und hatte wenigestens ein Erfolgserlebnis. Auch der vegetarische Brotaufstrich ist wie die meisten Bioprodukte plastikfrei verpackt.

Nicht aufgepasst und unvorbereitet

Bei der Badematte hab ich schlichtweg nicht nachgedacht. Erst als ich den Tchibo-Laden verlassen hatte, fiel mir mein Projekt plastikfrei einkaufen wieder ein. Eine Badematte kann man natürlich ganz einfach komplett ohne Verpackung kaufen. Aber da kann man mal sehen, wie viele Sachen Gewohnheit sind und wie oft ich zumindest garnicht drüber nachdenke, was ich einkaufe. Obwohl mir schon öfter gesagt wurde, dass ich da sehr pingelig bin.

Was die Champignongs angeht: bei sowas muss ich mich einfach besser vorbereiten und mir selber Beutel oder Papiertüten mitbringen. Das macht natürlich spontane Einkäufe unmöglich, aber das ist vielleicht garnicht so verkehrt.

Mehr selber machen

Die Sojasahne gibt es im Supermarkt leider garnicht plastikfrei. Ich werde demnächst mal im Bioladen nachsehen, aber wenn ich da auch erfolglos bin, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu improvisieren. Eine helle vegane Sauce kann man toll aus Mandelmus selber herstellen. Das Rezept bekommt ihr nach erfolgreichem Ausprobieren natürlich auch:-)

Bis bald, eure Jenny

Plastikfrei einkaufen

Das (un)mögliche Experiment

Morgen geht meine erste Challenge los: Ich werde versuchen, einen Monat lang plastikfrei einzukaufen. Bisher kaufe ich wie die meisten ganz normal im Supermarkt oder auch auf dem Wochenmarkt ein. Die meisten Sachen sind natürlich verpackt, oft auch doppelt und dreifach. Und leider meist mit Plastikanteilen. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich komplett unvorbereitet an das Experiment herangehe, ich möchte wirklich auch auf die Schwierigkeiten bei diesem Vorhaben aufmerksam machen. Und ich fürchte, da werden einige auf mich zukommen.

Foto: livingslowly.de

Regeln der Challenge Plastikfrei einkaufen

  • Es geht erstmal nur um das Einkaufen, nicht um das plastikfreie Leben (das kommt vielleicht später noch). Das heißt, ich werde erstmal weiterhin meine Frischhaltedosen nutzen. Wenn ich auf Ideen stoße, wie ich das ein oder andere austauschen kann, werde ich das natürlich in Erwägung ziehen
  • Wenn ich etwas kaufen muss und gerade keine plastikfreie Alternative habe, darf ich die Sache oder das Lebensmittel trotzdem mitnehmen, muss aber kurzfristig eine plastikfreie Alternative finden
  • Ich darf mir Tipps und Ratschläge in anderen Blogs und in sozialen Netzwerken holen
  • Ich darf natürlich nicht einfach jemand anderen für mich einkaufen gehen lassen, damit ich fein raus bin;-)

Plastiktüten beim Bäcker und andere Absurditäten

Natürlich habe ich im Angesicht dieser Challenge in letzter Zeit öfter drauf geachtet, was alles in Plastik verpackt ist. Neulich habe ich mir beim Bäcker ein Brot gekauft und gestaunt, dass es mir in einer Plastiktüte überreicht wurde. Ich war fest der Überzeugung, dass ich eine Papiertüte bekomme. Auch Shampoo, Kosmetik und verschiedene Produkte für meine Schnurrhaarträger werden sicher eine große, aber interessante Herausforderung. Plastikfrei einkaufen klingt erstmal garnicht so schwer, aber je mehr man drüber nachdenkt, desto mehr Stolperfallen fallen mir ein. Ich hoffe, dass ich viele interessante Erfahrungen mache und vielleicht am Ende des Monats einen ziemlich leeren gelben Sack habe.

Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, mitzumachen. Außerdem freue ich mich über Tipps und Tricks:-)

Lasset die Spiele beginnen, eure Jenny

 

September Challenge

Es wird Zeit für meine allererste Challenge hier auf meinem Blog. In regelmäßigen Abständen werde ich für euch Themen aussuchen, mit denen ich mich über einen bestimmten Zeitraum beschäftige. Ihr seid ausdrücklich eingeladen, mitzumachen, zu kommentieren oder mir Tipps zu geben. Ich freue mich auch über eure Challenge-Vorschläge. Die erste Challenge ist für den September geplant und lautet:

Einen Monat plastikfrei einkaufen

Warum plastikfrei?Zum Einen nervt es mich ganz persönlich, wieviel Abfall ich selber produziere. Bei einem Haushalt mit zwei Personen und zwei Katzen stapeln sich innerhalb von zwei Wochen schonmal drei gelbe Säcke. Da ist natürlich nicht nur Plastik drin, aber es nimmt doch den Hauptteil ein.

Plastik schadet der Umwelt und unserer Gesundheit

Zum Anderen geht es mir auch um die Umweltbelastung. Das Meer ist mittlerweile so vollgemüllt, dass die Tiere dort Schwierigkeiten mit Ihren natürlichen Lebensraum bekommen. Gerade in letzter Zeit häufen sich furchtbare Bilder, die ich hier lieber nicht teilen möchte. Und nicht nur Tiere leiden unter unserem Plastikkonsum. Weichmacher im Plastik stehen schon länger unter Verdacht, die Gesundheit maßgeblich zu belasten.

Außerdem wurmt mich seit längeren überflüssige Verpackung. Warum muss denn eine Gurke in Plastik verpackt sein? Und es gibt noch absurdere Verpackungen: Bananen aus der natürlich Schale gelöst, um sie wiederum in eine Plastikverpackung zu legen.

Last but not Least: ich mag es optisch schön in meiner Umgebung. Und mal ehrlich, was sieht schöner aus: ein Kühlschrank voller verpackter Lebensmittel oder frische, natürlich Lebensmittel? Plastikschneidbretter oder welche aus Bambusholz?

Ich bin gespannt, was dieses Experiment mit sich bringt und was ich für mich dadurch ändern kann. Sicher werde ich auch auf die ein oder andere Schwierigkeit stoßen und werde euch auch davon berichten.

Lasst uns die Welt zu einem schöneren Ort machen