Fazit zur Plastikfrei-Challenge

Umdenken notwendig

Endlich komme ich dazu, mein Fazit zu meiner ersten Challenge abzugeben. Da ich in letzter Zeit viel mit Lernen und Prüfung beschäftigt war, habe ich mich zwar weiter mit dem plastikfreien Einkaufen beschäftigt, aber nichts dazu geschrieben.

Zuallererst:Plastikfrei einkaufen ist durchaus möglich, aber es muss ein Umdenken stattfinden. Man macht das nicht einfach mal eben so. Ich finde, es ist ähnlich wie meine Umstellung auf vegan-wenn man unvorbereitet und unorganisiert an die Sache rangeht, ist es um einiges schwerer als wenn man sich schon vorher etwas informiert hat.

Plastikfrei

Einkaufsmöglichkeiten

Als erste gute plastikfreie Einkaufsmöglichkeit fiel mir natürlich der gute, alte Wochenmarkt ein. Und tatsächlich kann ich dort alles bekommen, was ich brauche. Und auf Wunsch wird auch gerne auf die Plastiktüte verzichtet.

Als nächstes habe ich natürlich der Erföffnung des ersten verpackungsfreien Ladens in Bremen entgegengefiebert: Selfair. Wie ich schon berichtet habe, war ich überrascht von der Auswahl und es wird für mich weiterhin eine Möglichkeit bleiben, um plastikfrei einzukaufen.

Dass Starbucks mittlerweile Coffe to go ohne Müll unterstützt, ist eigentlich kein Geheimnis mehr: wer seinen eigenen To Go-Becher mitbringt, bekommt sein Getränk sogar günstiger. Auch Dean&David unterstützt abfallfreies Einkaufen: man kann dort eine wiederverwertbare Schüssel bekommen und wenn man sich damit sein Essen zum Mitnehmen einpacken lässt, bekommt man beim nächsten Salat eine Zutat geschenkt.

Plastikfreie Behälter

Zum Einen habe ich in der letzten Zeit ja generell viel in Gläsern gekauft. Diese habe ich ausgewaschen und aufbewahrt, damit ich sie für verschiende Dinge, wie selbstgemachter Brotaufstrich, wiederverwenden kann. Wenn man selber nicht soviel in Glasbehältern kauft oder bestimmte Größen braucht,kann man sich auch einfach Einweckgläser in verschiedenen Größen und Formen kaufen.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Brotbeutel, in dem man sowohl beim Bäcker sein Brot ohne weitere Plastiktüte kaufen kann als es auch darin aufbewahren kann. Ich bin dahingehend immernoch ganz verwirrt, wann die Bäcker angefangen haben, Brot in Plastik statt Papier zu packen, aber so oder so spart ein Brotbeutel Abfall ein.

Einen Einkaufskorb oder einen entsprechend großen Beutel sollte man immer dabei haben, falls es bei einem spontanen Einkauf mal keine plastikfreien Tüten gibt. Obwohl spontane Einkäufe plastikfrei zumindest am Anfang kaum möglich sind-wie gesagt, am Anfang sollte man ziemlich genau planen und vorbereiten:-)

Buchtipps

Im Laufe der Challenge bin ich auf zwei sehr interessante Bücher gestoßen: Besser leben ohne Plastik enthält viele wirklich gute Vorschläge für ein plastikfreies Leben und wie es einfach umzusetzen ist. Wenn man schon etwas fortgeschrittnener ist, dann kann man sich ruhig auch mal ans Selbermachen ranwagen und dafür gibt es dieses Buch: Natürlich,ökologisch,selbstgemacht. Zugegeben:hierfür braucht es schon etwas mehr Aufwand und Erfahrung, aber es macht unheimlich Spaß, seine Pflegeprodukte selber herzustellen. Und ganz nebenbei entschleunigt es den Alltag, weil man nicht mal eben schnell was kauft, sondern sich mit seinen Produkten bewusst auseinandersetzt und weiß, was drin ist.

Challenge Ankündigung

Da ich nun meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin erfolgreich abgeschlossen habe, soll es in meiner nächsten Challenge um Ernährung gehen. Wir nähern uns in großen Schritten der Weihnachtszeit mit ihren ganzen Schlemmereien und Süßigkeiten-man sieht es jetzt schon in den Supermärkten. Um sich einerseits nochmal den Konsumwahn vor Augen zu führen und sich andererseits etwas Gutes zu tun,lautet meine nächste Challenge, die im November stattfinden soll:

Ein Monat ohne Zucker

Was das genau für mich bedeutet und wie ich das gestalten will, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Lasst es euch gut gehen, Jenny

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