Meine Tipps gegen innere Unruhe

Oft habe ich Tage, an denen ich so garnichts mit mir anzufangen weiß. Irgendwie möchte ich gern etwas machen, was mit gut tut und Spaß macht, andererseits sind da noch so viele Dinge zu erledigen und Zeit mit meinem Partner möchte ich auch verbringen, auch wenn wir garkeine Idee haben, was wir eigentlich unternehmen könnten. An solchen Tagen habe ich oft das Gefühl, die Zeit rennt mir weg und ich lasse sie wegrennen, weil ich nur am Grübeln bin. Ich springe dann von einer Aktivität in die andere, aber bekomme nichts wirklich fertig. Geht es dir auch so? Dann ist es Zeit, sich selber zu Ruhe zur bringen. Das ist aber leichter gesagt als getan.  Es reicht nicht, sich einfach nur zu sagen, dass man sich jetzt doch bitte mal entspannen soll.  Ich habe für euch meine Tipps und Tricks zusammengefasst, womit ich mich zur Ruhe bringen kann.

  • Einen leckeren Tee kochen: klingt simpel, funktioniert bei mir aber wirklich oft. Und zwar konzentriere ich mich komplett nur darauf, den Tee zuzubereiten und im Anschluss ohne Ablenkung zu genießen. Sehr gut eignen sich dafür entspannende Kräutertees wie beispielsweise Melisse. Versuche, den Tee mit allem Sinnen zu genießen, höre das Sprudeln des kochenden Wassers, nehme den Duft des frisch aufgegossenen Tees in dich auf, sieh zu wie sich das Wasser immer mehr verfärbt und dann genieße die Wärme, die sich in deinem Körper ausbreitet, während du den Tee schluckweise trinkst
  • Atemübung: lege deine Hand auf deinen Bauch und spüre den Bewegung deines Atems. Wieder konzentrierst du dich nur darauf. Wenn du möchtest, schließe die Augen. Und dann atme tief ein und aus, bis du dich ruhiger fühlst.
  • Mache einen Spaziergang, egal bei welchem Wetter. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Einfach kurz den Ort wechseln und sich bewegen, hilft mir oft, meine Gedanken zu ordnen
  • Trinke ein Glas Wasser. Diesen Tipp habe ich mal von einer bekannten Psychologin bekommen. Er ist so simpel und doch so effektiv, wenn man gerade für andere Maßnahmen keine Möglichkeit hat. Du nimmst einfach ein Glas Wasser und trinkst es komplett aus. Mir hilft das tatsächlich
  • Progressive Muskelentspannung: klingt komplizierter als es ist. Im Grunde spannt man nach und nach alle Muskelgruppen einmal an, um sie dann bewusst zu entspannen. Es gibt auch verschiedene CDs, Kurse und Videos dazu, die einen anleiten
  • Eine Liste schreiben: du schreibst einfach alles, was dir gerade durch den Kopf geht, auf einen Zettel. Das muss nicht nicht geordnet oder logisch sein, die Liste ist ja nur für dich. Aber wenn du es erstmal auf Papier gebracht hast, siehst du vielleicht die Dinge etwas klarer.
  • Kritzeln: als Kind habe ich das oft gemacht-wenn ich mich zum Beipiel in der Schule gerade nicht konzentrieren konnte, habe ich die Rückseite meines Schreibblocks vollgekritzelt und es funktioniert tatsächlich heute noch. Nicht umsonst gibt es mittlerweile so viele Kritzel- und Ausmalbücher für Erwachsene
  • Einen Text schreiben: Ja,dieser Blog ist unter anderem auch dafür gedacht;-)
  • Die Königsdisziplin aller Entspannungsmethoden ist natürlich die Meditation, aber ich muss dazu sagen, dass nicht jeder einfach so meditieren kann. Ich persönlich habe lange gebraucht, bis ich Meditation als entspannend empfinden konnte. Wie ich das geschafft habe, werde ich zu einem anderen Zeitpunkt berichten

Das sind natürlich nur ein paar meiner Tipps und Tricks und es sind meine ganz persönlichen Erfahrungen. Ob es auch für euch funktioniert, müsst ihr selber ausprobieren. Ich freue mich, wenn ihr mir eure Tipps und Tricks als Kommentar da lasst.

Einen entspannten Start ins Wochenende wünscht euch eure Jenny

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Foto: Kirsten Summer Photography

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