Plastikfrei einkaufen

Das (un)mögliche Experiment

Morgen geht meine erste Challenge los: Ich werde versuchen, einen Monat lang plastikfrei einzukaufen. Bisher kaufe ich wie die meisten ganz normal im Supermarkt oder auch auf dem Wochenmarkt ein. Die meisten Sachen sind natürlich verpackt, oft auch doppelt und dreifach. Und leider meist mit Plastikanteilen. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich komplett unvorbereitet an das Experiment herangehe, ich möchte wirklich auch auf die Schwierigkeiten bei diesem Vorhaben aufmerksam machen. Und ich fürchte, da werden einige auf mich zukommen.

Foto: livingslowly.de

Regeln der Challenge Plastikfrei einkaufen

  • Es geht erstmal nur um das Einkaufen, nicht um das plastikfreie Leben (das kommt vielleicht später noch). Das heißt, ich werde erstmal weiterhin meine Frischhaltedosen nutzen. Wenn ich auf Ideen stoße, wie ich das ein oder andere austauschen kann, werde ich das natürlich in Erwägung ziehen
  • Wenn ich etwas kaufen muss und gerade keine plastikfreie Alternative habe, darf ich die Sache oder das Lebensmittel trotzdem mitnehmen, muss aber kurzfristig eine plastikfreie Alternative finden
  • Ich darf mir Tipps und Ratschläge in anderen Blogs und in sozialen Netzwerken holen
  • Ich darf natürlich nicht einfach jemand anderen für mich einkaufen gehen lassen, damit ich fein raus bin;-)

Plastiktüten beim Bäcker und andere Absurditäten

Natürlich habe ich im Angesicht dieser Challenge in letzter Zeit öfter drauf geachtet, was alles in Plastik verpackt ist. Neulich habe ich mir beim Bäcker ein Brot gekauft und gestaunt, dass es mir in einer Plastiktüte überreicht wurde. Ich war fest der Überzeugung, dass ich eine Papiertüte bekomme. Auch Shampoo, Kosmetik und verschiedene Produkte für meine Schnurrhaarträger werden sicher eine große, aber interessante Herausforderung. Plastikfrei einkaufen klingt erstmal garnicht so schwer, aber je mehr man drüber nachdenkt, desto mehr Stolperfallen fallen mir ein. Ich hoffe, dass ich viele interessante Erfahrungen mache und vielleicht am Ende des Monats einen ziemlich leeren gelben Sack habe.

Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, mitzumachen. Außerdem freue ich mich über Tipps und Tricks:-)

Lasset die Spiele beginnen, eure Jenny

 

Sport bei Hitze

Meine besten tipps

Endlich ist der Sommer da-aber leider so heftig und plötzlich, dass viele von uns Probleme haben, die Hitze auszuhalten. Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen sind bei mir oft die Hauptprobleme. An Bewegung ist kaum zu denken, aber trotzdem möchte ich mein Training natürlich nicht für längere Zeit ausfallen lassen. Um beim Training nicht unnötig zu leiden, habe ich euch meine besten Tipps für Sport bei Hitze zusammengefasst:-)

Sport bei Hitze

Foto: unsplash.com

Isotonische Getränke

Da ich bei den Temperaturen schon ohne Bewegung schwitze und wichtige Elektrolyte verliere und natürlich umso mehr beim Training, achte ich darauf, isotonische Getränke zu mir zu nehmen. Dabei handelt es sich um Getränke, die nahezu dieselbe Elektrolytzusammenstellung haben wie unser Blut. Zum Einen gibt es Pulver, die man einfach in Wasser einrührt für ein erfrischendes Sportgetränk. Aber auch ein alkoholfreies Bier ist isotonisch. Da mir meist die Pulver zu süß und oft künstlich schmecken und ich Bier überhaupt nicht mag, ist mein Favorit Kokoswasser. Der Geschmack ist für viele vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber das Kokoswasser aus dem Tetrapack gibt es teilweise auch als Mischung mit Mango- oder Ananaspüree. Am natürlichsten ist natürlich das Kokoswasser direkt aus der Kokosnuss.

Mein Kühltuch

Mein absoluter Retter in der Not ist mein selbstkühlendes Handtuch, welches ich durch Zufall im Camping- und Outdoorbedarf gefunden habe. Dieses Kühltuch begleitet mich seitdem auf jeder Reise im Sommer. Man muss es nur mit Wasser anfeuchten und dann schleudern und schon entfaltet sich die selbstkühlende Wirkung.

Bei niedrigem Puls trainieren

Natürlich ist es bei Ausdauerarten immer sinnvoll, wenn man auf seinen Puls achtet. Aber wenn du bei großer Hitze Probleme mit dem Kreislauf hast, solltest du es erst recht langsam angehen. Der Puls kann bei extremen Situationen wie Sport bei Hitze deutlich höher sein als sonst. Training im unteren Ausdauerpulsbereich (ca. 70% deines Maximalspulses) kann dir helfen, deinen Kreislauf bei hohen Temperaturen zu stabilisieren. Achtung: wichtiger als die Zahl auf deinem Pulsmesser ist dein Körpergefühl. Bei Schwindel, Unwohlsein oder plötzlicher Gänsehaut, brich dein Training ab.

Schwimmen als Crosstraining

Der Sommer eignet sich natürlich super zum Schwimmen. Um einmal aus der üblichen Trainingsroutine auszubrechen, kannst du die ein oder andere Ausdauereinheit durch Schwimmen ersetzen. Für die gesamte Hitzezeit auf Schwimmen umzusteigen, obwohl zu beispielsweise eigentlich Läufer bist, funktioniert leider nicht. Bei jeder Ausdauerart werden andere Muskelgruppen angesprochen.

Kneipp-Anwendungen

Manchmal ist es schwer, nach dem Sport bei Hitze wieder richtig runterzukühlen. Selbst nach der Dusche fühle ich mich dann noch wie eine wandelnde Heizung. Dann helfen mir  lauwarme bis kühle Unterarm- und Fußbäder. Wer die Möglichkeit hat, kann natürlich auch Wassertreten. Kneipp-Anwendung tun nicht nicht gut und kühlen ab, sie helfen ebenfall, deinen Kreislauf zu stabilisieren.

Kein Sport in der Mittagshitze

Natürlich sollte man sich nicht unbedingt die heißeste Tageszeit zum trainieren aussuchen. Ich trainiere am liebsten frühmorgens oder bei Frühschicht eben in den Abendstunden.

Frische Säfte

Generell sind frische Säfte eine super Möglichkeit, um besonders nach dem Sport Vitamine, Mineralstoffe und schnell verfügbare Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Bei großer Hitze habe ich oft wenig Appetit und ersetze auch mal eine Mahlzeit durch einen frischen Saft, um den abends meine normale Mahlzeit zu essen. Dabei solltest du möglichst nicht auf industrielle Fertigsäfte zugreifen. Zur Not geht das natürlich auch. Aber in jedem Fall lohnt sich die Anschaffung eines Entsafters. Besonders Gemüsesäfte schmecken dann einfach viel besser als die aus dem Tetrapack. Außerdem bestimmst du, was drin ist und kannst deinen Saft ohne zusätzliche Zucker zubereiten.

Kühlende Lebensmittel

Kühlende Nahrung wie beispielsweise Wassermelone tun uns bei Hitze gut. Vermeiden solltest du auf jeden Fall fettiges, frittiertes Essen, denn das liegt schwer im Magen und kann dadurch den Kreislauf belasten. Auch scharfe Gewürze können manchen Menschen Probleme bereiten. Aus der indischen Küche ist mein Favorit zum Abkühlen der Lassi, ein Getränk aus Joghurt (es geht auch Sojajoghurt) und Früchten wie zum Beispiel Mango. Dieser lässt dich einfach mit ein bißchen Agavensirup im Mixer selber machen.

Sport bei Hitze-zur Not eine Pause einlegen

Wenn alles nicht hilft und du trotzdem Schwierigkeiten hast, bei hohen Temperaturen zu trainieren, solltest du eine Trainingspause einlegen. Ich höre immer als erstes auf mein Körpergefühl. Es ist kein Beinbruch, mal zwei Wochen nicht zu trainieren. Im Gegenteil: manchmal hat man nach einer Pause wieder neue Energie geschöpft und schafft mehr als vorher. Nichts ist wichtiger als unsere Gesundheit und manchmal ist kein Sport für eine gewisse Zeit eben gesünder als stur durch zu trainieren.

Genießt den Sommer, eure Jenny

8 Fakten über Clean Eating

Seit Tosca Reno ihr Buch Die Eat-Clean Diät herausgebracht hat, ist Clean Eating in aller Munde. Viele Fitness- und Sportbegeisterte ernähren sich „clean“, also möglichst naturbelassen und ohne Industrieprodukte. Abnehmwillige sind mit diesem Konzept erfolgreich und finden einen Weg zu gesunder Ernährung. Was genau Clean Eating ist und welche Regeln ich für mich persönlich aufgestellt habe, werde ich euch ein anderes Mal verraten. Heute möchte ich euch 8 Fakten über Clean Eating verraten:

Clean eating

Foto: https://unsplash.com/

  • Clean Eating ist nicht (zwangsläufig) vegetarisch: obwohl ich selber seit 7Jahren vegetarisch lebe, finde ich es gut, dass beim Clean Eating Konzept auch Fleischesser auf ihre Kosten kommen. Fleisch und Fisch sind erlaubt, aber es soll auf gute Bio-Qualität geachtet werden. Keine billige Massenware, sondern hochwertige, echte Nahrung ist das Motto. Natürlich kann man Clean Eating auch sehr gut vegetarisch durchführen, aber man muss es nicht.
  • Clean Eating ist flexibel: in vielen Büchern sind zwar Regeln vorgegeben, aber diese kann man eben auch ganz für sich allein erstellen. Vegetarisch oder nicht, mit grünen Smoothies oder lieber Salate bzw. lieber 3 oder 5 Mahlzeiten am Tag. Für jeden gibt es einen individuellen Weg
  • Clean Eating ist kein ganz neues Konzept: Clean Eating ist im Grunde nichts anderes als die gute, alte vollwertige Mischkost, das heißt ausgewogene Ernährung mit allen Nährstoffen ,die man zum gesunden Leben braucht. Das DGE-Konzept 5 am Tag empfiehlt 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag, genauso empfiehlt Clean Eating viel frisches Obst und Gemüse
  • Clean Eating ist keine Diät: auch wenn der Titel des Buches das vermuten lässt-Clean Eating ist keine Diät, mit der man kurzfristig seine Bikinifigur erreichen soll (auch wenn das letztendlich das Resultat ist), es ist eher eine Lebenseinstellung. Durch eine gesunde Ernährung, die jeden Tag mühelos durchführbar ist, soll das gesamte Wohlbefinden gesteigert werden und leckeres Essen genossen werden. Eine Steigerung der gesamten Lebensqualität.
  • Clean Eating ist nicht teuer: Klar kannst du für kleines Geld eine TK-Pizza in den Ofen schieben und hast weniger ausgegeben als wenn du dir ein Quinoa-Wrap mit viel frischem Gemüse zubereitest. Aber erstes ist es nicht viel teurer und zweitens hast du bei dem Wrap „echte Nahrung“, während die Pizza im Grunde nur Füllstoff für deinen Magen ist. Die Pizza wird dich nicht so sättigen und zu deinem Wohlbefinden beitragen, von daher gibst du in dem fall Geld dafür aus, dass es dir eher schlechter geht. Gesunde Ernährung ist nie Geldverschwendung, sondern eine Investition in dein Leben
  • Clean Eating ist nicht nur etwas für Fitnessfreaks: auch wenn man gerade auf Instagram immer wieder die Sportkanonen sieht, die sich clean ernähren-auch diese Leute mussten erstmal dahin kommen.Und das hätten sie nicht ohne die Ernährung geschafft. Du musst nicht sofort zum Gym-Junkie werden oder einen Marathon laufen, Aber es könnte passieren, dass du plötzlich eine sonst nie gekannte Energie in dir spürst und von allein mehr Lust auf Sport bekommst. Bis dahin solltest du eine Art der bewegung finden, die dir persönlich Spaß macht oder die du schon immer mal ausprobieren wolltest
  • Kalorienzählen ist unnötig: und teilweise soger unerwünscht. Beim Clean Eating lernst du, auf deinen Körper zu hören. Was brauche ich gerade und wann bin ich wirklich satt?Fühle ich mich nach dem Essen „überfüllt“ oder bin ich noch nicht richtig satt, so dass ich nach einem Nachtisch oder Snack greifen müsste.Wieviel braucht man Körper nach Anstrengung oder Stress.Und welche Lebensmittel sättigen mich wie lange, ohne mich müde und schwer zu machen?Was gibt mir Energie?Wir wollen leistungsfähig sein und uns in unserem Körper wohlfühlen anstatt ein Sklave von Kalorien und der Zahl auf der Waage zu sein
  • Nahrungergänzungsmittel sind ebenfalls unnötig: Eine vollwertige Ernährung ist eine natürlich Ernährung, das heißt wir könnten uns draußen in der Wildnis genau so ernähren und würden gut überleben (falls wir nicht selber zur Nahrung werden). Unsere natürliche Nahrung enthält alles, was wir brauchen, wenn wir uns abwechslungreich ernähren und ausreichens essen. Natürlich gibt es Ausnahmesituationen wie z.B. Krankheiten und damit zusammenhängende Therapien, die Nahrungergänzungsmittel sinnvoll machen. Aber ein gesunder Mensch braucht keine Pulver und Pillen, wenn er Wert auf gute Ernährung legt.

Clean Eating ist ein gutes Konzept, wenn man sich und seinem Körper etwas Gutes tun möchte. Esst frisch und natürlich:-)

 

Weitere Bücher über Clean Eating:

September Challenge

Es wird Zeit für meine allererste Challenge hier auf meinem Blog. In regelmäßigen Abständen werde ich für euch Themen aussuchen, mit denen ich mich über einen bestimmten Zeitraum beschäftige. Ihr seid ausdrücklich eingeladen, mitzumachen, zu kommentieren oder mir Tipps zu geben. Ich freue mich auch über eure Challenge-Vorschläge. Die erste Challenge ist für den September geplant und lautet:

Einen Monat plastikfrei einkaufen

Warum plastikfrei?Zum Einen nervt es mich ganz persönlich, wieviel Abfall ich selber produziere. Bei einem Haushalt mit zwei Personen und zwei Katzen stapeln sich innerhalb von zwei Wochen schonmal drei gelbe Säcke. Da ist natürlich nicht nur Plastik drin, aber es nimmt doch den Hauptteil ein.

Plastik schadet der Umwelt und unserer Gesundheit

Zum Anderen geht es mir auch um die Umweltbelastung. Das Meer ist mittlerweile so vollgemüllt, dass die Tiere dort Schwierigkeiten mit Ihren natürlichen Lebensraum bekommen. Gerade in letzter Zeit häufen sich furchtbare Bilder, die ich hier lieber nicht teilen möchte. Und nicht nur Tiere leiden unter unserem Plastikkonsum. Weichmacher im Plastik stehen schon länger unter Verdacht, die Gesundheit maßgeblich zu belasten.

Außerdem wurmt mich seit längeren überflüssige Verpackung. Warum muss denn eine Gurke in Plastik verpackt sein? Und es gibt noch absurdere Verpackungen: Bananen aus der natürlich Schale gelöst, um sie wiederum in eine Plastikverpackung zu legen.

Last but not Least: ich mag es optisch schön in meiner Umgebung. Und mal ehrlich, was sieht schöner aus: ein Kühlschrank voller verpackter Lebensmittel oder frische, natürlich Lebensmittel? Plastikschneidbretter oder welche aus Bambusholz?

Ich bin gespannt, was dieses Experiment mit sich bringt und was ich für mich dadurch ändern kann. Sicher werde ich auch auf die ein oder andere Schwierigkeit stoßen und werde euch auch davon berichten.

Lasst uns die Welt zu einem schöneren Ort machen

 

Meine Tipps gegen innere Unruhe

Oft habe ich Tage, an denen ich so garnichts mit mir anzufangen weiß. Irgendwie möchte ich gern etwas machen, was mit gut tut und Spaß macht, andererseits sind da noch so viele Dinge zu erledigen und Zeit mit meinem Partner möchte ich auch verbringen, auch wenn wir garkeine Idee haben, was wir eigentlich unternehmen könnten. An solchen Tagen habe ich oft das Gefühl, die Zeit rennt mir weg und ich lasse sie wegrennen, weil ich nur am Grübeln bin. Ich springe dann von einer Aktivität in die andere, aber bekomme nichts wirklich fertig. Geht es dir auch so? Dann ist es Zeit, sich selber zu Ruhe zur bringen. Das ist aber leichter gesagt als getan.  Es reicht nicht, sich einfach nur zu sagen, dass man sich jetzt doch bitte mal entspannen soll.  Ich habe für euch meine Tipps und Tricks zusammengefasst, womit ich mich zur Ruhe bringen kann.

  • Einen leckeren Tee kochen: klingt simpel, funktioniert bei mir aber wirklich oft. Und zwar konzentriere ich mich komplett nur darauf, den Tee zuzubereiten und im Anschluss ohne Ablenkung zu genießen. Sehr gut eignen sich dafür entspannende Kräutertees wie beispielsweise Melisse. Versuche, den Tee mit allem Sinnen zu genießen, höre das Sprudeln des kochenden Wassers, nehme den Duft des frisch aufgegossenen Tees in dich auf, sieh zu wie sich das Wasser immer mehr verfärbt und dann genieße die Wärme, die sich in deinem Körper ausbreitet, während du den Tee schluckweise trinkst
  • Atemübung: lege deine Hand auf deinen Bauch und spüre den Bewegung deines Atems. Wieder konzentrierst du dich nur darauf. Wenn du möchtest, schließe die Augen. Und dann atme tief ein und aus, bis du dich ruhiger fühlst.
  • Mache einen Spaziergang, egal bei welchem Wetter. Und wenn es nur 10 Minuten sind. Einfach kurz den Ort wechseln und sich bewegen, hilft mir oft, meine Gedanken zu ordnen
  • Trinke ein Glas Wasser. Diesen Tipp habe ich mal von einer bekannten Psychologin bekommen. Er ist so simpel und doch so effektiv, wenn man gerade für andere Maßnahmen keine Möglichkeit hat. Du nimmst einfach ein Glas Wasser und trinkst es komplett aus. Mir hilft das tatsächlich
  • Progressive Muskelentspannung: klingt komplizierter als es ist. Im Grunde spannt man nach und nach alle Muskelgruppen einmal an, um sie dann bewusst zu entspannen. Es gibt auch verschiedene CDs, Kurse und Videos dazu, die einen anleiten
  • Eine Liste schreiben: du schreibst einfach alles, was dir gerade durch den Kopf geht, auf einen Zettel. Das muss nicht nicht geordnet oder logisch sein, die Liste ist ja nur für dich. Aber wenn du es erstmal auf Papier gebracht hast, siehst du vielleicht die Dinge etwas klarer.
  • Kritzeln: als Kind habe ich das oft gemacht-wenn ich mich zum Beipiel in der Schule gerade nicht konzentrieren konnte, habe ich die Rückseite meines Schreibblocks vollgekritzelt und es funktioniert tatsächlich heute noch. Nicht umsonst gibt es mittlerweile so viele Kritzel- und Ausmalbücher für Erwachsene
  • Einen Text schreiben: Ja,dieser Blog ist unter anderem auch dafür gedacht;-)
  • Die Königsdisziplin aller Entspannungsmethoden ist natürlich die Meditation, aber ich muss dazu sagen, dass nicht jeder einfach so meditieren kann. Ich persönlich habe lange gebraucht, bis ich Meditation als entspannend empfinden konnte. Wie ich das geschafft habe, werde ich zu einem anderen Zeitpunkt berichten

Das sind natürlich nur ein paar meiner Tipps und Tricks und es sind meine ganz persönlichen Erfahrungen. Ob es auch für euch funktioniert, müsst ihr selber ausprobieren. Ich freue mich, wenn ihr mir eure Tipps und Tricks als Kommentar da lasst.

Einen entspannten Start ins Wochenende wünscht euch eure Jenny

IMG_0902

Foto: Kirsten Summer Photography

Sommerlicher Orangen-Beerensaft

Schnell und super einfach:

  • 4-5 Orangen
  • 2 Hände voll Heidelbeeren
  • 3 Hände voll roter Johannisbeeren
DSC_0048

Foto: Living slowly

Die Orangen mit einer  Saftpresse auspressen und den Saft in ein Glas geben. Die Beeren im Entsafter bearbeiten und den Saft vorsichtig in das Glas auf den Orangensaft geben. Dadurch entstehen die zwei farbigen Schichten.

Was ist Slow Food?

Slow Food ist eine internationale Vereinigung von Menschen, die sich für Genuss und gute Lebensmittel einsetzen. Die lokalen Slow Food Gruppen planen und veranstalten Aktionen, die sich mit verschiedenen Themen auseinandersetzen, z.B. Schnippel-Disko gegen Lebensmittelverschwendung. Darüber hinaus soll mehr Transparenz im Lebensmittelangebot hergestellt werden, also wo kommt mein Essen her, was ist drin und wie wird es produziert. Die Philosophie hinter Slow Food lautet:

„Gut, sauber, fair!

Dreimal am Tag, bei jeder Mahlzeit, treffen wir Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen. Unser Essen ist untrennbar verknüpft mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Wissen, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt.

Daher sollen unsere Lebensmittel gut, sauber und fair sein.

Gut: wohlschmeckend, nahrhaft, frisch, gesundheitlich einwandfrei, die Sinne anregend und befriedigend.

Sauber: hergestellt, ohne die Ressourcen der Erde, die Ökosysteme oder die Umwelt zu belasten und ohne Schaden an Mensch, Natur oder Tier zu verursachen.

Fair: die soziale Gerechtigkeit achtend, mit angemessener Bezahlung und fairen Bedingungen für alle — von der Herstellung über den Handel bis hin zum Verzehr.“

Quelle: https://www.slowfood.de/wirueberuns/unsere_philosophie/

download4

Foto: https://unsplash.com/

 

Als aktives Mitglied der Slow Food Youth Gruppe in Bremen werde ich hier über unsere aktuellen und langfristig geplanten Aktionen berichten und würde mich freuen, euch für diese Organisation begeistern zu können.

Essen-mehr als bloß reine Nahrungsaufnahme

Mal eben eine TK Pizza in den Ofen schieben oder am PC sein belegtes Brötchen essen-wer kennt das nicht?Entweder von einer bekannten Person oder von sich selber.Aber kann man dabei wirklich noch von “Essen” sprechen oder geht es dabei nur dabei, den Magen zu füllen?Und was genau ist der Zweck von Ernährung?

Nun, in erster Linie soll Essen natürlich sättigen und unserem Körper Energie liefern. Die meisten würden mir auch noch zustimmen, dass Essen gut schmecken soll. Wenn es aber darum geht, dass die Ernährung hochwertig sein soll,kommen meist schon die ersten Gegenargumente.

DSC_0216

Was passiert, wenn wir einfach nur essen, damit was im Magen ist?Zum Einen nehmen wir durch Fertigessen meist deutlich mehr Energie auf als wir tatsächlich brauchen. Gleichzeitig fehlen meist wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe (die wir ebenfalls dringend brauchen, um leistungsfähig und glücklich zu sein). Zum Anderen geben wir mehr Geld aus, weil viele “schnelle” Gerichte einfach nicht ausreichend sättigen.Außerdem bekommen die meisten Menschen garnicht mit, was sie gerade essen und sogar, dass sie gerade essen, wenn sie es nebenbei machen. Mit Genuss und Lebensfreude hat das wenig zu tun.

Wenn wir aber unser Essen mit allem Sinnen genießen, die Farben sehen, den Duft in uns aufnehmen,auf der Zunge die Temperatur spüren und verschiedene Geschmacksnuancen schmecken, wird das Essen zum Erlebnis, das uns noch über Stunden befriedigt. Eine Mahlzeit, mit Liebe zubereitet und voller hochwertiger Zutaten, sättigt nicht nur länger, sondern lässt auch keine Wünsche offen. Plötzlich braucht man keinen Nachtisch mehr oder den Snack zwei Stunden später.

Essen sollte mehr sein als nur reine Nahrungsaufnahme. Und dafür muss man nicht zwangsläufig viel Geld ausgeben, im Gegenteil. Aber es sollte uns zumindest mehr wert sein als viele andere Dinge, die uns auf Dauer nicht wirklich befriedigen.

Gönnt euch und eurem Körper etwas Gutes.

Sein eigenes Ding machen

“Ich würde ja gern gesünder essen, aber mein Partner zieht da leider nicht mit”, “Ich würde ja so gern mal nach Australien, aber ich hab niemanden, der da mitkommt” oder “Ich würde mich gern ausgefallener kleiden/schminken/stylen, aber was sollen die Leute denn über mich sagen?”

Na, kommt euch das bekannt vor? Gerade wir Frauen lassen uns leider viel zu oft von außen beeinflussen, anstatt einfach das zu tun, wonach uns ist. Warum ist das so?

Zum Einen haben wir sicherlich Angst, ausgegrenzt zu werden oder als Sonderling dazustehen. Zum Anderen sind wir es einfach nicht gewohnt, Dinge allein zu tun oder für uns ganz allein zu entscheiden. Jeder, der zum ersten Mal alleine im Restaurant saß oder im Kino war, weiß, wie seltsam sich das anfühlt.

Aber letztendlich ist das eine Sache der Gewohnheit. Wenn wir lernen, uns selber genug zu sein, finden wir zu einer ganz neuen Art der Freiheit. Eine Freiheit, die man nicht kaufen kann, sondern nur selber erarbeiten.

Nicht jeder muss sich jetzt gleich eine Fernreise für Singles buchen (auch wenn dies ein sehr heilsamer Schritt in die richtige Richtung sein kann). Wie wäre es, sich heute oder morgen mal ein nettes Café auszusuchen, sich vielleicht ein Buch oder eine Zeitschrift mitzunehmen und für sich ganz allein ein ein leckeres Stück Kuchen zu genießen? Wenn man sich dabei mal umschaut, wird man merken, dass man garnicht so allein ist. Wahrscheinlich wird es auch andere Menschen geben, die dort allein sitzen.

Wenn wir es schaffen, bei uns zu bleiben, werden wir zufriedener und schaffen mehr von dem, was wir im Leben wollen. Denn keiner von uns muss sich von jemand anderen abhängig machen. Das Leben ist voller Möglichkeiten und die wollen ausgekostet werden.

Alles Gute, Jenny

 

Living slowly

In einer Welt, in der immer alles schnell und sofort passieren muss, wünscht man sich manchmal eine Auszeit. Living slowly soll nicht bedeuten, zwanghaft alles langsam zu tun oder sich auf die faule Haut zu legen. Es geht darum, den Alltag achtsamer zu erleben und das Leben bewusster zu genießen.

IMG_0756

Foto: Kirsten Summer

Im Café die Sonne bei einem Latte Macchiato genießen anstatt hektisch nebenbei den Coffe to go runterschlürfen. Sich selber eine Mahlzeit zubereiten, von der man weiß, dass drin ist, was einem gut tut anstatt eben schnell was auf die Hand zu essen. Das Leben leben und den Moment genießen, ohne dass es mehr Zeit kostet als sonst-das geht. Und darüber geht es in diesem Blog.

Wenn du es eilig hast,gehe langsam.