Was ist gesunde Ernährung?

Fettfrei,zuckerfrei oder vegan

Jeder spricht heutzutage von gesunder Ernährung.Es gibt zahlreiche Bücher und Internetartikel über dieses Thema und alles scheint irgendwie widersprüchlich zu sein.Aber was genau ist gesunde Ernährung.Wie genau muss ich mich ernähren,um gesund zu sein?Nun,die Antwort darauf ist sehr individuell und hängt mit dem zusammen,was jeder Einzelne unter gesund versteht.

Wenn ich Menschen in meiner Umgebung frage, was gesunde Ernährung bedeutet, kommen am häufigsten Antworten wie „Wenig Fett,wenig Zucker,viel Gemüse und Eiweiß „. Im Grunde ist daran ja nichts falsch, aber die meisten vergessen meiner Meinung nach einen sehr wichtigen Punkt,der für mich zum gesunden Leben dazu gehört: die Lebensqualität. Es gibt sicher Menschen, die Spaß daran haben, jeden Tag penibel ihre Kalorien zu zählen und auf den Punkt zu trainieren (zum Beipiel leidenschaftliche Bodybuilder), aber tatsächlich ist sowas für die meisten doch eher lästig und frustrierend.

Foto: Mikey Boyle, unsplash.com

Regel nummer 1: gesunde Ernährung soll spaß machen

Wenn du nicht zu den eben erwähnten Ernährungsfreaks gehörst, musst du erst einmal für dich eine Ernährung finden, die dir wirklich Spaß macht. Ja,sowas geht auch mit gesunder Ernährung. Dies ist letztendlich eine Einstellungssache: wenn du mit dem Gedanken herangehst „jetzt muss ich jeden Tag Salat essen und darf mir nie aus gönnen“,hast du das falsche Mindset. Gute, vollwertige Lebensmittel sind das,was du dir gönnst und was dir gut tut. Probiere einfach mal neue Rezepte aus, egal ob du den Fokus auf pflanzliche Nahrung, zuckerfrei oder fettarm legst-mach es eine Weile und schau, wie sich dein Körper verändert. Vielleicht nimmst du ab oder du fühlst dich energiegeladener. Vielleicht hast du auch allgemein weniger Hunger und fühlst dich einfach nur unerklärlich wohl in deiner Haut. Mal ehrlich,was kann man sich besseres gönnen als tägliches Wohlbefinden?

Gesunde Ernährung ist individuell

Klar, im Grunde sind unsere Körper alle gleich und funktionieren auch alle gleich. Aber trotzdem unterscheiden wir uns in Bezug auf genetischer Veranlagung, Tagesaktivität und geschmacklicher Vorlieben. Keiner sollte sich etwas reinzwängen, was er nicht mag oder sogar nicht verträgt ( ich erinnere mich gerade an eine Freundin, die sich Almased runtergekippt hatte und anschließend mit einem allergischen Schock in der Notaufnahme landete).

Vergleichen wir einen Leistungssportler mit einem Büroangestellten. Je nach Sportart kann der Sportler eine Menge schaufeln und verträgt auch schnelle Kohlenhydrate nicht nur gut, sonder braucht diese in manchen Fällen sogar (Marathonläufer). Würde der Büroangestellte dieselben Mengen essen, obwohl es kaum Bewegung in seinem Alltag gibt, würde er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zunächst Übergewicht bekommen und über längere Zeit ein hohes Risiko für Krankheiten wie Diabetes und Arterienverkalkung. Während der Leistungssportler eine gewissse hochkalorische Ernährung braucht, um diese umzusetzen und konzentriert zu bleiben, würde bei dem Büromenschen die Konzentration eher nachlassen und er würde sich vielleicht auf Dauer ständig müde und erschöpft fühlen. Bei wenig Bewegung ist daher eine leichte Ernährung mit angepasster Energierzufuhr am besten. Und dann kommen bei beiden Fällen noch die persönlichen Vorlieben dazu: mit oder ohne Fleisch, eher eine Süßschnute oder herzhaftes Essen.

Man sieht also:Ernährung ist individuell und kann daher nicht einfach so in einem Buch beschrieben werden.

Es gibt nicht „das gesunde Lebensmittel“

Klar gibt es Nahrungsmittel, die mehr Vitalstoffe enthalten und weniger Fett, Zucker oder Schadstoffe. Aber kein Lebensmittel hat das Alleinstellungsmerkmal als gesunde Nahrung. Selbst sogenannte Superfoods können niemals allein wirken, sondern immer nur eingebunden in eine vollwertige Ernährung. Und vollwertig heißt immer gemischt, von allem etwas. Oder wie heißt es so schön: „Iss jeden Tag einen Regenbogen“.Und wenn man dann noch auf möglichst natürlich unverarbeitet Nahrung zurückgreift, ist man auf der sicheren Seite. Einen guten Tipp habe ich mir von Slow Food abgeguckt: kaufe möglichst wenig oder sogar garnicht, was einen Strichcode hat. Auf dem regionalen Wochenmarkt geht das sehr gut und meist hat man sogar noch bessere Qualität für kleineres Geld.

Wenn du deine gesunde Ernährung finden willst, mache dir zunächst klar, was du damit erreichen willst. Willst du abnehmen, weniger krank sein oder insgesamt einfach mehr Energie für deinen Alltag?Setze dir Ziele und such danach deinen „Treibstoff“ aus. Und für den Turbo pimpst du deinen „Heizmotor“ oder auch Stoffwechsel genannt, mit einer guten Portion Sport. Ebenfalls einer, der dir Spaß macht natürlich-doch, auch den gibts für jeden:-)

Gesunde Grüße, Jenny

 

Zuckerfrei ins neue Jahr

Und nochmal, weil es so schön war

Nachdem ich mir dieses Jahr im November ja bereits eine zuckerfreie Zeit gegönnt habe und es mir damit wirklich gut ging, habe ich im Dezember mal wieder ein bißchen geschlemmt. Ich muss sagen, selbst in so kurzer Zeit kann man seinen Geschmackssin umschulen. Die ganzen Weihnachtsleckereien, die ich sonst so verschlungen habe, schmeckten mir plötzlich viel zu extrem. Auch meine geliebte heiße Schokolade ist irgendwie nicht mehr das, was sie mal war.

Vegane Weihnachtsschlemmerei

Die Eat Train Love Challenge

Viele von euch kennen bestimmt den Blog „Eat Train Love“. Die liebe Kristin führt jedes Jahr von Januar bis März ihre Jahreschallenge durch.  Die Challenge bezieht sich nicht nur auf die Ernährung, sondern ist ganzheitlich mit Sport und Persönlichkeitsentwicklung verbunden.

Im kommenden Januar steht alles unter dem Motto „Zuckerfrei und Clean“. Genau mein Ding. Ich habe bereits im letzten Jahr an der Challenge teilgenommen und es hat mir super gut getan. Zusammen mit einer so großen Community macht das ganze natürlich noch viel mehr Spaß.

Zuckerfrei ist dabei wie auch bei meiner letzten Challenge für jeden etwas anderes. Ich persönlich verzichte auf jeden Zucker, der nicht natürlich in ein Lebensmittel eingebunden ist. Also, Obst ist natürlich erlaubt, Marmelade auf dem Brötchen nicht.  Ich habe mir beim letzten Mal ein paar Rezepte überlegt, falls einen mal doch die Naschlust überkommt. Diese werdet ihr dann im Laufe des Monats hier finden.

Weitere Ziele

Ich möchte den Januar nicht zuckerfrei erleben,  sondern habe ich weiterhin auch vorgenommen, meinen Kaffeekonsum einzuschränken oder sogar mal für einen ganzen Monat einzustellen. Nicht unbedingt, weil ich Kaffee für super ungesund halte, sondern weil es für mich einfach so ein Gewohnheitsding geworden ist.

Zusätzlich mache ich wie auch im letzten Jahr eine Darmkur. Das heißt, ich nehme eine Darmreinigung ein, welche Flohsamen und Pflanzenteile mit Bitterstoffen enthält und so dem Darm sanft entschlackt. Dazu nehme ich ein probiotisches Präparat ein, um die gesunde Darmflora neu aufzubauen. Warum ein gesunder Darm wichtig ist und was das Immunsystem und das Körpergewicht damit zu tun haben, erkläre ich ein anderes Mal.

Auf die nächste zuckerfreie Runde, Jenny

Ernährungsformen und deren Sinn

Welche Ernährungsform ist die richtige?

Low Carb, Low Fat, Trennkost und Stoffwechseldiäten-man hat das Gefühl, fast täglich werden neue Ernährungsformen auf den Markt geschmissen. Und jede Ernährungsform hat wiederum mindestens genauso viele Anhänger, die darauf schwören, dass ihre Methode funktioniert.

Die Überraschung dabei ist: Jede davon funktioniert. Weil sie letztendlich alle gleich funktionieren: nämlich durch ein Kaloriendefizit.

Abnehmen durch Kaloriendefizit

Um effektiv und dauerhaft abzunehmen, brauchen wir ein Kaloriendefizit. Das heißt, dass wir mehr Kalorien verbrennen als wir zu uns nehmen. Und glaubt mir, so funktioniert das immer, immer, immer.  Reduziert werden diese Kalorien über Kohlenhydrate oder Fett, denn diese beiden Nährstoffe sind hauptsächlich für die Energieversorgung verantwortlich. Eiweiß ist in erster Linie Baustoff für unseren Körper.

Foto: Katie Smith, unsplash.com

Low Fat

Schauen wir uns als erstes mal die klassische Low Fat Ernährung an: Da Fett pro Gramm ungefähr doppelt soviele Kalorien hat wie dieselbe Menge Kohlenhydrate, sparen wir bei einer fettreduzierten Ernährung am meisten Kalorien. Bei einer weitesgehend natürlichen Ernährungsweise ist die Form der Ernährung sehr gesund, denn Obst und stärkehaltige (fettarme) Lebensmittel enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe. Fleisch und Fleischwaren sind oft ziemlich fettig, daher ist eine fettarme Ernährung eher pflanzenbasiert.

Low Carb

So sehr ich persönlich die vegane Küche liebe, gibt es eben auch viele Menschen, die gern Fleisch mögen und dies am liebsten täglich. Ich empfehle ausdrücklich, Fleisch in Maßen zu genießen (höchstens zweimal in der Woche), da eine stark fleischlastige Ernährung (und auch zuviele Milchprodukte) den Körper übersäuern können. Wenn man den Fokus jetzt einmal ausschließlich auf den Gewichtsverlust legt, funktioniert auch die Low Carb Ernährung, die meist Fleischliebhaber anspricht. In diesen Fall erfolgt die Kalorienreduktion eben über die eingeschränkte Zufuhr der Kohlenhydrate. Bei einer strengen Low Carb Diät ist auch Obst verboten aufgrund des enthaltenen Fruchtzuckers. Daher ist es sehr wichtig, viel Gemüse und grüne Salate zu sich zu nehmen, um die Vitaminzufuhr zu gewährleisten.

Formula, HCG und co

Viele Diäten werben durch eine sehr starke Kalorieneinschränkung mit eine besonders schnellen Gewichtsabnahme. Dabei bewegt man sich in einem Kaloriendefizit weit unter dem Grundumsatz. Der Grundumsatz ist die Energie, die der Mensch benötigt, um alle Körperfunktionen in völliger Ruhe aufrechtzuerhalten(Herzschlag, Körpertemperatur…). Wenn man so wenig isst, nimmt man natürlich auch ab. Aber man sollte bedenken, dass man diese Art der „Ernährung“ bzw. Unterernährung einfach nicht sein Leben lang durchhalten kann. Wenn nicht irgendwann die Motivation nachlässt, verhungert man. Ein Nährstoffmangel kann ziemlich schnell eintreten und dann fühlen wir und müde, erschöpft und sogar krank.

Kalorien zählen

Wenn man alles essen möchte und sich in keiner Weise einschränken möchte, bleibt noch das gute, alte Kalorien zählen. Dies kann man mittlerweile gut per App machen. Anfangs ist es noch etwas müselig, aber wenn man nach einiger Zeit seine Mengen abschätzen kann und auch weiß, wieviel man bei körperlicher Aktivität verbraucht, kann man das Zählen lassen und ziemlich gut schätzen, wieviel man essen kann, um abzunehmen oder einfach nicht weiter zuzunehmen. Im Idealfall bekommt man dabei ein gutes Körpergefühl und spürt, wann genug ist.

Was auch immer ihr für eine Ernährungsform bevorzugt, alle zielen auf eine Kalorieneinschränkung ab. Alle andere ist letztendlich Geschmackssache.

Machts gut, Jenny

 

Entdecke dein Potenzial

Das Gesetz der anziehung

Mal wieder hat das Gesetz der Anziehung zugeschlagen. Nachdem ich mich ja nun schon einige Zeit mit dem Wünschen an das Universum beschäftige sowie auch durch den Yoga mit mir selber und wer ich eigentlich wirklich bin,suchte ich nach einem Anleiter oder einen „Guru“ um es mal yogisch auszudrücken. Ich habe hier und da Menschen getroffen, die mich sehr inspiriert haben und mich wieder an „meinen Weg“ erinnert haben. Aber irgendwie war das noch nicht ganz greifbar. Meist waren es doch fremde Menschen, viel zu weit weg von mir.

Durch einen Zufall fand ich dann neulich über Facebook eine alte Schulfreundin wieder, nach der ich schon lange gesucht hatte. Auf Nachfrage, was sie denn so macht, erzählte sie mir, dass sie mit ihrem Freund zusammen Coaching zur Persönlichkeitsentwicklung anbietet. Das hörte sich schonmal interessant an, aber erstmal konnte ich nicht viel damit anfangen. Sie lud mich zu einer Informationsveranstaltung ein und ich sagte sofort zu.

Erstaunlicherweise liefen wir uns ein paar Tage nach unseren Facebook-Kontakt in einem Restaurant über den Weg und stellten fest, dass wir die ganze Zeit im selben Stadtteil wohnen.All diese Dinge passierten innerhalb einer einzigen Woche. Ebenso das oben erwähnte Informations-Event.

das geheimnis entdecken

Gespannt wie ein Flitzebogen saß ich also am Freitag in dem Konferenzraum, um mir den Vortrag anzuhören. Schon bevor es losging, fühlte ich ein innere Aufregung-irgendwas in mir ahnte, dass etwas Großes passieren würde.

Eileen und Norman stellen sich zunächst vor und erzählten, wie sie auf das Gesetz der Anziehung gestoßen waren. Ich traute meinen Ohren nicht-das Gesetz der Anziehung…genau das, womit ich mich die ganze Zeit beschäftige. Die beiden sprechen alle Gedanken aus, die mir in letzter Zeit durch den Kopf gehen und die ich nie auspreche, damit mich keiner für einen esoterischen Spinner hält.

Wer noch nie vom Gesetz der Anziehung gehört hat: Der Film und auch das Buch „The secret“ handeln von diesem Thema. Alles, was du aussendest, kommt zu dir zurück. Einer der Hauptsprecher in „The secret“ ist Bob Proctor. Er ist es auch, bei dem Eileen und Norman die Anwendung der Gesetze studiert haben.

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Entdecke dein potenzial

Vielleicht denkst du auch oft, dass du doch eigentlich mehr könntest als du jetzt tust. Du möchtest deinen Traumjob machen, keine Geldsorgen haben oder die Welt bereisen?Jeder kann dies schaffen. Kernaussage des Geheimnisses ist:

„Du kannst alles sein, tun und haben, was du möchtest“

Warum hast du es bis jetzt nicht geschafft? Es gibt da immer diese kleine, aber mächtige Stimme in dir, die sagt:“Du schaffst das nicht.Du bist zu schlecht.Du wirst scheitern“ Diese negativen Glaubenssätze oder auch Paradigmen sind es, die sich blockieren. Die Schwierigkeit besteht darin, diese Paradigmen in positive Affirmationen umzuwandeln, damit du felsenfest daran glaubst, dass du alles schaffen kannst. An dem Punkt angekommen, kannst du dir alles wünschen, was du wirklich willst und wirst es bekommen.

Und ich kann sagen, es funktioniert wirklich. Die Situation, die ich oben beschrieben habe, ist nur ein Beispiel. Wenn ich zurückblicke, habe ich auf dieselbe Art und Weise meine jetzige Wohnung und auch meinen aktuellen Job gefunden. Ich habe es mir gewünscht und wohne jetzt genau in der Straße, wo ich ein paar Monate zuvor spazieren gegangen bin und meinem Freund gesagt habe „Hier würde ich gern wohnen“.

Nun, bei kleineren Wünschen kann man sich das noch gut vorstellen, aber bei wirklich großen, unerreichbar scheinenden Wünschen?Da kommt wieder die Stimme „Du doch nicht.Jeder andere bestimmt, aber du nicht“

Genau gegen diese Stimme und für das Erreichen aller Ziele und Wünsche gibt es dieses Coaching von Eileen und Norman. In den USA ist diese Methode schon seit einiger Zeit bekannt und jeder von uns weiß, dass gerade in den Staaten jeder alles werden kann.

Ich kann nur jedem empfehlen, einmal das Event von den beiden zu besuchen und es auf sich wirken zu lassen.

Denkt groß und glaubt an euch, eure Jenny

 

Auferstanden

Ich bin wieder da

Ihr habt jetzt ein paar Tage nichts von mit gehört. Dies lag daran, dass mir meine Gesundheit ein paar Streiche gespielt hat. Erst war ich heftig erkältet und die Erkältung war noch nicht mal ganz weg, da hatte mich Noro fest in seinen Klauen. Aber jetzt bin ich zum Glück wieder fit und hab wieder richtig Block auf Bloggen:-)

Zuckerfrei?

Der zuckerfreie November lief eigentlich ganz gut. Einmal hab ich nicht dran gedacht und eine heiße Schokolade bestellt  (die mir aber iwie garnicht mehr so gut schmeckte). Naja, und die Tage mit und nach Noro hab ich mir auch ein paar zuckerhaltige Dinge einverleibt, weil der Wasserverlust mir sehr stark auf den Kreislauf ging.

Und auch gleich sportfrei

Natürlich musste ich in letzter Zeit auch sportlich zurückrudern, was zwar schade war, aber zwischendurch auch mal ganz gut tut. Die Zeit reichte jetzt aber auch, Yogamatte, Laufschuhe und Fitnessstudio warten sehnsüchtig auf mich:-)

Ich hoffe, euch hat es nicht so fies erwischt mit den ganzen Krankheiten, die im Herbst so rumgehen und ihr kommt noch gut mit der zuckerfreien Zeit zurecht. Wenn ihr doch noch mal Lust auf was Süßes habt, habe ich hier ein Rezept für euch.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit, Jenny

Challenge und beichten

Einmal nicht aufgepasst

Nun sind wir ja schon ein paar Tage dabei, dem Zucker den Kampf anzusagen. Zeit für einen kleinen Challenge-Zwischenbericht:-)

Bis jetzt fällt es mir erstaunlich leicht, auf Zucker zu verzichten. Heute war tatsächlich ein Tag, an dem ich hier und da mal an etwas Süßes zwischendurch gedacht habe, aber ich habe es geschafft, dabei zu bleiben. Auch wenn mir mein Freund heute extra ein Schokocroissant mitgebracht hat: das musste er dann leider selber essen.

Nachdem ich heute morgen mein Vollkornbrötchen mit einem vegetarischen Tomatenaufstrich genossen hatte, kam ich leider erst danach auf die Idee, mal in die Zutatenliste zu schauen-und siehe da, es ist Zucker drin. Naja,einmal nicht aufgepasst und schon hat man gesündigt. Das zeigt einmal mehr, dass industrielle Nahrung einfach oft Zutaten enthält, mit denen man nicht einfach so rechnet.

Foto: unsplash.com

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Datteln und Bananen als Snacks

Zum Frühstück gab es in den letzten Tagen sowohl Müsli als auch Vollkornbrötchen mit Erdnussmuß und gematschter Banane. Aber zum Frühstück bin ich sowieso nicht unbedingt der Süß-Fan.

Meine kritische Zeit ist meist der Nachmittag, vor allem, wenn ich dann noch meinen heißgeliebten Kaffee vor mir stehen habe. Dafür habe ich mir einen Vorrat an Datteln, Nüssen und Kürbiskernen zugelegt. Und das klappt bisher super. Von den Datteln brauche ich meist auch nur eine oder zwei. Und wenn ich dann doch noch etwas brauche, gibt es eben ein paar Kerne oder Nüsse oder eben nochmal eine Banane.

Körperliche auswirkungen der Challenge

Ich hab oft von Leuten gelesen, dass sie bei Zuckerentzug unter Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen leiden. Also,bis jetzt konnte ich zum Glück keine negativen Auswirkungen feststellen. Im Gegenteil,ich habe das Gefühl, dass ich den Tag irgendwie besser durchstehe und durchgehend wacher als sonst bin.

Wie geht es euch bis jetzt mit der Challenge?Habt ihr Auswirkungen, sowohl positive als auch negative?Habt ihr Vorschläge oder Wünsche?Immer her damit:-) Und weiterhin viel Erfolg

Bis bald, Jenny

 

Bittersüße Fakten über Zucker

Morgen ist es soweit, der zuckerfreie November startet. Warum ich ausgerechnet den November gewählt habe? Naja,für viele von uns beginnt jetzt schon die Vorweihnachtszeit. Lebkuchen und Co. stehen bereits in den Regalen, die Temperaturen werden kälter und die Lust auf heiße Schokolade und andere Naschereien steigt. Um garnicht erst zu früh in Versuchung zu kommen, möchte ich für mich jetzt einen Nullpunkt setzen und spüren, wie es mir ohne Zucker geht. Und wenn es gut klappt und mir gut bekommt, kann ich diese neue Gewohnheit mit in den Dezember nehmen und auch die Weihnachtszeit zuckerfrei überstehen-soweit die Theorie;-)

Um euch meine Beweggründe für die Zuckerfrei-Challenge etwas näher zu bringen und euch schon im Vorfeld zu motivieren, mitzumachen und dabei zu bleiben, gibt es heute ein paar Fakten über Zucker.

Foto: unsplash

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Zucker macht süchtig

Zucker ist keine Droge wie beispielsweise Heroin. Aber man kann durchaus eine gewisse Sucht zum Zucker entwickeln. Dies liegt zum Einen an den Gewöhnungseffekt. Wenn man kleine Kinder an den Geschmack von Süßem gewöhnt, empfinden sie weniger süße Lebensmittel als fad. Jeder, der seinen Kaffee mit zwei Löffeln Zucker trinkt, kann mal ausprobieren, wie es mit nur einem oder einem halben Löffel schmeckt-es schmeckt kaum noch nach was.

Wenn du das Gefühl hast, Zucker zu brauchen und nicht davon loszukommen, kann eine Sucht vorliegen. Das eine ist Genuss, das andere zwanghaftes Verhalten. Diese Challenge ist eine gute Möglichkeit, um  herauszufinden, wie dein aktuelles Verhältnis zum Zucker ist und in welchen Situationen du das Gefühl hast, Zucker zu ‚brauchen‘.

Zucker aktiviert das belohnungszentrum

Da unsere Vorfahren jeden Tag auf Nahrungssuche gehen mussten, machte es Sinn, Nahrung mit der höchstmöglichen Energie (z.B. Früchte) zu sammeln. Unsere Vorfahren kannten das Nahrungsüberangebot von heute nicht-im Gegenteil. Um sich möglichst effizient zu ernähren, hat sich unser Körper etwas eigentlich ganz tolles ausgedacht: energiereiche Lebensmittel setzen beim Verzehr bestimmte Botenstoffe frei, die für Wohlbefinden sorgen. Eben damit wir genug Energie zu uns nehmen.

Leider ist es heutzutage eben so, dass wir von allem viel zu viel haben und essen. Unser Lebensmittelangebot hat sich schneller entwickelt als unsere Evolution. Wir fühlen uns trotzdem noch gut, wenn wir was Süßes essen. Nur leider sind diese süßen energiereichen Lebensmittel oft keine Früchte und Nüsse, sondern Schokolade und Chips.

Zucker macht dick

Da unsere Lebensmittel oft eben leider nicht mehr naturgetreu gegessen werden, sondern Zucker isoliert und stark konzentriert in unserem Essen vorkommt, steigt der Kaloriengehalt im Verhältnis zu wichtigen Nährstoffen, die in natürlicher Nahrung enthalten sind. Wir sprechen von einer geringen Nährstoffdichte bei hoher Energiedichte.

Kurz: wir nehmen zu viel Kalorien auf und werden dick. Zudem enthalten viele zuckerhaltigen Lebensmittel auch zuviel Fett, zum Beispiel Schokolade.

Zucker lässt die Leistungskurve abrupt absacken

Viele kennen die Situation in Prüfungen: irgendwann ist die Energie futsch und man braucht dringend etwas Süßes. Das liegt daran, dass das Gehirn jede Menge Zucker verbraucht. Für diesen Fall nehmen sich viele Traubenzucker mit in die Prüfung, weil dieser einen schnellen Nachschub an Energie verspricht. Für eine kurze Zeit stimmt das auch-wenn man mit der Energie noch gut durch die Prüfung kommt, dann kann man das gern so machen.

Aber: je schneller der Zucker ins Blut gelangt, desto schneller und heftiger kommt die Insulin-Polizei, um die Übeltäter dahin zu schicken, wo sie hingehören: in unsere körpereigenen Speicher. Bei isoliertem Zucker wie Traubenzucker schießt die Bauchspeicheldrüse gern über das Ziel hinaus, weil sie solche konzentrierten Zuckermengen aus der Natur nicht kennt. Was passiert? Der Blutzuckerspiegel geht in den Keller, wir haben wieder zu wenig Zucker im ‚Umlauf‘ und brauchen dringend wieder etwas Süßes. Bei zu geringem Blutzucker haben wir Heißhunger und fühlen und müde und unkonzentriert.

zucker ist nicht gleich zucker

Bei Zucker denken wir als erstes an das schneeweiße, kristalline Pulver, was wir so gern in unseren Kaffee oder Tee schütten. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Zweifachzucker, das heißt er ist zusammengesetzt aus zwei Einfachzuckern. Aus mehreren Einfachzuckern aufgebaut sind sogenannte Vielfachzucker, zum Beipiel Stärke.

Der Unterschied, der für uns wichtig ist, ist die ‚Abbaugeschwindigkeit‘ des jeweiligen Zuckers, auch Kohlenhydrat genannt. Je einfacher der Zucker, desto schneller kann er abgebaut bzw. direkt aufgenommen werden (hohe Insulinauschüttung). Je komplexer ein Zucker, desto länger dauert der Abbauprozess (langsames Ansteigen und anschließendes Sinken des Insulinspiegels).

Kurz: Zucker wie Stärke aus Kartoffeln oder Getreide sind langsamer, aber dafür länger verfügbar. Schnelle Zucker aus Süßigkeiten wirken schnell,  lassen den Körper aber auch schnell nach Nachschub verlangen. Daher: komplexe Zucker (Kohlenhydrate) bevorzugen.

zucker kann Krankheiten begünstigen

Dass Zucker Karies verursachen kann, haben die meisten schon im Kleinkindalter gelernt. Aber Zucker steht auch im Verdacht, andere Krankheiten zu verursachen oder zu begünstigen, wie Diabetes, Candida (Darmpilzerkrankung), Depressionen und sogar Krebs. Es gibt nicht für alle Erkrankungen auschlaggebende Studien in Verbindung mit Zucker. Aber schaden kann der Verzicht auf Zucker auf keinen Fall.

zucker ist oft versteckt

Dass Kuchen,Schokolade und Gummitierchen Zucker enthalten, ist den meisten von euch wohl klar. Aber wusstest du auch, dass deine Pizza, deine Grillsauce und sogar deine Chips Zucker enthalten können? Zucker kommt sehr oft in versteckter Form vor, besonders bei industriell gefertigter Nahrung. Darum lohnt es sich, möglichst viel selber zuzubereiten und ansonsten zumindest die Zutatenliste zu lesen. Dort steht allerdings nicht immer Zucker, sondern beispielsweise Maltodextrin, Saccharose oder andere Fremdwörter. Wenn man sich nicht genau damit auskennt, ist selber kochen auf jeden Fall die bessere Alternative.

 

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß bei der Challenge und würde mich freuen, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichtet.

Bis bald, Jenny

Operation Zuckerfrei

November-Challenge:Zuckerfrei

Zur Zeit bin ich leider am Kränkeln, aber das heißt, dass ich Zeit habe, eine neue Challenge vorzubereiten. Da ich selber eine kleine Naschkatze bin und eine Challenge natürlich auch eine Herausforderung für mich sein soll, geht es dieses Mal zuckerfrei durch den November. Schon lange reizt mich diese Herausforderung und ich habe es auch zwischendurch immer mal wieder geschafft, aber leider nie auf Dauer. Das zeigt mir, welchen Suchtcharakter Zucker sowohl psychisch als auch physisch hat.

Operation zuckerfrei

Operation zuckerfrei

 

Warum zuckerfrei?

Der Durchschnittsdeutsche nimmt täglich zuviel Zucker zu sich. Damit meine ich nicht Kohlenhydrate an sich, sondern isolierter, zugesetzter Zucker, der den Insulinspiegel ins Nirvana schießen lässt. Empfohlen werden nach DGE maximal 50g, bei den meisten sind es täglich 100g oder sogar mehr.

Dass Zucker schlecht für die Zähne ist, weiß nahezu jedes Kind. Dass Zucker aber schädlich für den gesamten Organismus ist, ist immernoch recht unbekannt. Zucker steht im Verdacht, Übergewicht zu verursachen und mit Blutdruckerkrankungen und sogar erhöhtem Cholesterin im Zusammenhang zu stehen. Sogar psychische Probleme wie Depressionen können durch die weiße Süßigkeit ausgelöst werden. Dazu kommt der Suchtfaktor: man gewöhnt sich an die Süße und braucht immer mehr.

Viele berichten auch über negative Auswirkungen auf die Haut durch Zucker-von Schuppenflechte bis Akne kann alles durch Zucker ausgelöst sein (natürlich gibt es auch andere mögliche Auslöser).

Um nun selber zu sehen, ob ich schon drin bin in der Zuckersucht, möchte ich eine Weile zuckerfrei leben.

Zuckerlastige vergangenheit

Ich persönlich bin quasi mit Zucker aufgewachsen. Es gab jeden Tag Süßigkeiten und süße Getränke. Ich trank lange Zeit jeden Tag 2 Liter Eistee ohne darüber nachzudenken, Limonaden-Fan war ich noch nie. Da ich als Kind oft allein zuhause war und mich daher selber versorgte, lagen im Kühlschrank für mich immer ein paar Milchschnitten oder Schokoriegel „falls ich Hunger bekam“. Ich kann meinen Eltern keine Schuld dafür geben, gerade mein Vater hatte selber eine sehr verquere Einstellung zum Essen und zur Ernährung („Das Kind braucht doch seine Süßigkeiten“).

Im beginnenden Teenageralter fühlte ich mich wie viele Mädchen in dem Alter nicht mehr wohl in meiner Haut und begann mich mehr mit Ernährung auseinander zu setzen. Es war ein verdammt langer und harter Weg mit vielen falschen Abzweigungen, aber darüber erzähle ich ein anderes Mal.

Jedenfalls habe ich bis heute meinen Zuckerkonsum stark einschränken können, bin jedoch nie ganz von den Süßigkeiten weg gekommen.

Nebenwirkungen

Ich habe nun schon öfter Erfahrungen von Leuten gelesen, die sich auf die zuckerfreie Reise machten und gerade zu Beginn unter gewissen Nebenwirkungen litten. Kopfschmerzen, Gereiztheit und Heißhunger sind nur ein paar. Ja, es wird sicher nicht einfach. Aber ich glaube, wenn ich den Dreh schaffe, fühle ich mich befreiter.

Wie läuft das Projekt zuckerfrei?

Ich werde den ganzen November (und vielleicht noch länger) auf Zucker verzichten. Nein, verzichten ist das falsche Wort: ich werde meinem Körper eine Pause vom Zucker gönnen. Damit sind isolierte Zucker gemeint. Obst ist weiterhin erlaubt und alles, wo natürlicherweise Zucker enthalten ist.

Da ich so gut wie keine Fertiggerichte esse, fallen viele Zuckerfallen schonmal weg. Viele würden sich wundern, wieviel Zucker in eigentlich herzhaften Gerichten steckt. Besonderes Augenmerk muss ich persönlich auf Brot legen, da ich Brot tatsächlich oft einfach blind einkaufe. Und sogar wenn man beim Bäcker direkt nachfragt, kommen oft falsche Antworten.

Tatsächlich sind es bei mir die offensichtlichen Süßigkeiten, auf die ich achten muss. Hier mal ein Keks, da mal ein Schokoriegel-da kommen Mengen zusammen. Und das meist auf Gewohnheit-und manchmal auch noch aus Hunger, was aber zum Glück mittlerweile selten vorkommt.

So, das erstmal zu meiner neuen Challenge. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, dabei zu sein:-)

Bis bald, Jenny

Fazit zur Plastikfrei-Challenge

Umdenken notwendig

Endlich komme ich dazu, mein Fazit zu meiner ersten Challenge abzugeben. Da ich in letzter Zeit viel mit Lernen und Prüfung beschäftigt war, habe ich mich zwar weiter mit dem plastikfreien Einkaufen beschäftigt, aber nichts dazu geschrieben.

Zuallererst:Plastikfrei einkaufen ist durchaus möglich, aber es muss ein Umdenken stattfinden. Man macht das nicht einfach mal eben so. Ich finde, es ist ähnlich wie meine Umstellung auf vegan-wenn man unvorbereitet und unorganisiert an die Sache rangeht, ist es um einiges schwerer als wenn man sich schon vorher etwas informiert hat.

Plastikfrei

Einkaufsmöglichkeiten

Als erste gute plastikfreie Einkaufsmöglichkeit fiel mir natürlich der gute, alte Wochenmarkt ein. Und tatsächlich kann ich dort alles bekommen, was ich brauche. Und auf Wunsch wird auch gerne auf die Plastiktüte verzichtet.

Als nächstes habe ich natürlich der Erföffnung des ersten verpackungsfreien Ladens in Bremen entgegengefiebert: Selfair. Wie ich schon berichtet habe, war ich überrascht von der Auswahl und es wird für mich weiterhin eine Möglichkeit bleiben, um plastikfrei einzukaufen.

Dass Starbucks mittlerweile Coffe to go ohne Müll unterstützt, ist eigentlich kein Geheimnis mehr: wer seinen eigenen To Go-Becher mitbringt, bekommt sein Getränk sogar günstiger. Auch Dean&David unterstützt abfallfreies Einkaufen: man kann dort eine wiederverwertbare Schüssel bekommen und wenn man sich damit sein Essen zum Mitnehmen einpacken lässt, bekommt man beim nächsten Salat eine Zutat geschenkt.

Plastikfreie Behälter

Zum Einen habe ich in der letzten Zeit ja generell viel in Gläsern gekauft. Diese habe ich ausgewaschen und aufbewahrt, damit ich sie für verschiende Dinge, wie selbstgemachter Brotaufstrich, wiederverwenden kann. Wenn man selber nicht soviel in Glasbehältern kauft oder bestimmte Größen braucht,kann man sich auch einfach Einweckgläser in verschiedenen Größen und Formen kaufen.

Ebenfalls lohnenswert ist ein Brotbeutel, in dem man sowohl beim Bäcker sein Brot ohne weitere Plastiktüte kaufen kann als es auch darin aufbewahren kann. Ich bin dahingehend immernoch ganz verwirrt, wann die Bäcker angefangen haben, Brot in Plastik statt Papier zu packen, aber so oder so spart ein Brotbeutel Abfall ein.

Einen Einkaufskorb oder einen entsprechend großen Beutel sollte man immer dabei haben, falls es bei einem spontanen Einkauf mal keine plastikfreien Tüten gibt. Obwohl spontane Einkäufe plastikfrei zumindest am Anfang kaum möglich sind-wie gesagt, am Anfang sollte man ziemlich genau planen und vorbereiten:-)

Buchtipps

Im Laufe der Challenge bin ich auf zwei sehr interessante Bücher gestoßen: Besser leben ohne Plastik enthält viele wirklich gute Vorschläge für ein plastikfreies Leben und wie es einfach umzusetzen ist. Wenn man schon etwas fortgeschrittnener ist, dann kann man sich ruhig auch mal ans Selbermachen ranwagen und dafür gibt es dieses Buch: Natürlich,ökologisch,selbstgemacht. Zugegeben:hierfür braucht es schon etwas mehr Aufwand und Erfahrung, aber es macht unheimlich Spaß, seine Pflegeprodukte selber herzustellen. Und ganz nebenbei entschleunigt es den Alltag, weil man nicht mal eben schnell was kauft, sondern sich mit seinen Produkten bewusst auseinandersetzt und weiß, was drin ist.

Challenge Ankündigung

Da ich nun meine Ausbildung zur Ernährungsberaterin erfolgreich abgeschlossen habe, soll es in meiner nächsten Challenge um Ernährung gehen. Wir nähern uns in großen Schritten der Weihnachtszeit mit ihren ganzen Schlemmereien und Süßigkeiten-man sieht es jetzt schon in den Supermärkten. Um sich einerseits nochmal den Konsumwahn vor Augen zu führen und sich andererseits etwas Gutes zu tun,lautet meine nächste Challenge, die im November stattfinden soll:

Ein Monat ohne Zucker

Was das genau für mich bedeutet und wie ich das gestalten will, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Lasst es euch gut gehen, Jenny

Anstupser aus dem Universum

Oder:wieder auf den richtigen Weg kommen

Manchmal schickt einem das Universum einen Menschen, der einen wieder daran erinnert, was man im Herzen eigentlich wirklich möchte. Zum Einen ist dies schon seit einiger Zeit Kristin von Eat Train Love, auf deren Blog ich zufällig gestoßen bin und seltsamerweise trifft sie mit ihren Blogposts immer wieder die Themen, mit denen ich mich ebenfalls gerade beschäftige. Trotzdem dümpel ich seit einiger Zeit andauernd neben meinen Zielen und Wünschen her und „hätte“,“würde“ und „sollte“ sind meine häufigsten Wegbegleiter. Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass ich bald einen Menschen kennenlernen würde, der mir vor Augen hält, wo ich denn eigentlich hin möchte. Als ich neulich auf dem Seminar für Ernährungsberater war, traf ich auf diese Person: Die Pflanzen Uschi

Foto: livingslowly.de

Foto: livingslowly.de

Gemeinsamkeiten

Da ich oft schnell unsicher bin zwischen vielen Menschen, die ich nicht kenne, war ich auch nervös wegen dem Seminar, an dem insgesamt 16 angehende Ernährungsberater teilnahmen.  Und dort traf ich nun auf diese quirlige, ebenfalls kleine Person, die sich nach dem ersten Plaudern als Yogalehrerin und Veganerin vorstellte-beides voll mein Thema und ich war interessiert.  Nach der ein oder anderen Pausenplaudereistand für mich fest, dass die Pflanzen Uschi so ziemlich genau meine Lebenseinstellung und auch meinen Lebensstil teilt. Ebenfalls Läuferin und Tough Mudder (auch wenn es bei mir in diesem Jahr leider doch nicht geklappt hat)-jetzt war ich neugierig. Da wir leider während des Seminares nicht viel Zeit zum Quatschen hatten, „trafen“ wir und im Anschluss auf Facebook und spätestens da war ich total baff. Ich erfuhr erst dort, dass die Pflanzen Uschi ebenfall einen Blog schreibt und auch auf Instagram vertreten ist. Auf Youtube sah ich mir einige ihrer Videos an und stellte immer mehr Gemeinsamkeiten fest-das konnte nur ein Wink aus dem Universum sein.

Der vegane Neustart

Als ich vor ca. 6 Jahren quasi über Nacht von der Allesfresserin zur zucker- und mehlfreien Veganerin wurde, war alles total einfach. Ich hatte so stark Neurodermitis und Asthma, dass ich so ziemlich alles getan hätte, um wieder gesund zu werden. Innerhalb von 2-3 Wochen fühlte ich mich wie ein neuer Mensch. Je länger es mir aber gut ging, desto schneller vergaß ich, wie schlecht es mir einmal ging und warum. Also, nahm ich irgendwann wieder Milchprodukte dazu und auch ab und zu Fisch-nur das Fleisch vermeide ich bis heute. Bis heute habe ich nie wieder Neurodermitis oder Allergien bekommen, aber tatsächlich kam ab und zu wieder das Asthma dazu und allgemeines Unwohlsein. Ich möchte mich schon lange wieder so energiegeladen fühlen wie zu meinen „strengen“ Zeiten. Dank der authentischen Art und der tollen Tips von Pflanzen Uschi glaube ich wieder daran, dass ich sehr gut vegan leben kann. Ich habe mir das Buch „Die High Carb Diät“ mal wieder herausgekramt und werde ganz ohne Zwang und ohne mir von anderen reinreden zu lassen den veganen Neustart einleiten.

Yoga und laufen

Was Yoga angeht, bin ich ja noch ein ziemlicher Anfänger. Als ich vor ca. 10 Jahren das erste Mal Yoga in einen Krankenkassenkurs ausprobiert habe, fand ich es entspannend, aber konnte nicht so wirklich etwas damit anfangen. Aber irgendwie ließ mich das Thema nicht mehr los, so dass ich vor ca. 3 Jahren das erste Mal Yoga in einem richtigen Yogastudio testete. Zum ersten Mal brachte mir Yoga ein gewisses Trainingsgefühl, was ich persönlich einfach brauche, um an etwas dranzubleiben. Seitdem bin ich immer mal wieder mehr oder weniger dabei, aber das ist für mich okay. Ich glaube, für Yoga entscheidet man sich nicht einfach, sondern Körper und Seele sagen, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist.

Was das Laufen angeht: ich liebe, liebe, liebe Laufen. Und gleichzeitig nehme ich mir viel zu selten wirklich Zeit dafür. Auch, weil es soviele andere Dinge gibt, die ich gerne mache: zwischen Fitnessstudio und anderen Sportarten (Fahrradfahren, speziell Mountainbiken) habe ich immer versucht, eine logisch Reihenfolge zu finden. Und damit ist jetzt Schluss. Wenn ich Lust auf Laufen habe, werde ich laufen, auch wenn ich vorher schon beim Kraftsport war oder schon zwei Stunden auf dem Mountainbike saß-wenn mein Körper mir sagt, dass noch was geht, dann wird das wohl auch stimmen. Denn ein großes Ziel über allem ist für mich, weniger verkopft an Dinge ranzugehen und mehr auf meinen Körper und mein Herz zu hören.

Wichtige Begegnung

Auf all diese Gedanken hat mich die Begegnug mit der Pflanzen Uschi gebracht. Und auch darauf, dass ich mich bald mal daran machen werde, Videos auszuprobieren. Ich möchte zu diesem Zeitpunkt noch nicht versprechen, dass ich diese auch wirklich hochlade, aber mal sehen;-)

„There´s a jewel in the lotus flower unfolding deep within my soul“

Eure Jenny